Mittwoch, Juni 23, 2021

Spoiler NYC – Grease in Hell’s Kitchen

Label: I Scream Records
Veröffentlichung: 22. Juni 2007

SPOILER NYC heißt die 2006 gegründete Rock’n’Roll Kombo aus New York City, die ihr neuestes Album auf dem I SCREAM Records Label released haben und mit “Grease Fire in Hell’s Kitchen” old shool vom feinsten abliefern. Die Band setzt sich zusammen aus Ex-Life of Agony Sänger Alan Robert, der überwiegend auch für die Texte verantwortlich ist, sowie sein langjähriger Freund und ehemaligem Crewmitglied Chris Silletti und dem passionierten Schlagzeuger Tommy Clayton, der bereits für namhafte Gruppen wie Bouncing Souls und Alkaline Trio aktiv war. Musikalisch bringen die Jungs dreckigen teilweise durch Social Distortion und Rancid inspirierten Sound auf die Straße, der mit entsprechender fuck-the-world Attitüde die Herzen aller Outlaws und Strassenköter höher schlagen lässt. Der catchige Opener “Ruined”, “Die Alone” und “Dead To Me” überzeugen auf der ganzen Linie und unterstreichen mehrfach, dass bei der Musik dieser Jungs einfach alles stimmt. “Every Person Is Corrupt” macht mit Textzeilen wie im folgenden Beispiel unmissverständlich klar, in welche Richtung die Fahrt geht. “I’m just one number on a goddamn screen / When they lie to my face I feel sick inside / And I despise all these suits and all these ties / They took my life away from me when they lied to my face / The only way to save what’s mine is to spit right in their crooked eyes.” Ein Highlight ist übrigens die Interpretation von Stings “Hung My Head”, das mit seiner Lonesome-Rider-Thematik bereits auf Johnny Cashs letztem Album eindrucksvoll umgesetzt wurde und auch den Spoiler-Jungs einen weiteren Pluspunkt in unserer Bewertung einbringt. Abgerundet wird das rundum gelungene Paket durch ein geniales Artwork mit coolen Fotomotiven der zutätowierten Greaser mit massivem Silverschmuck an Handgelenk und Hosenbund, schickem Cadillac, ordentlich Schmutz und klassischen Würfeln & Flammen – keineswegs aufgesetzt, sondern durchaus Authentisch. Extra Zucker oben drauf gibt es dann noch auf der Bandseite spoilernyc.com mit ordentlichen Poserfotos und dem gesamten Album als Stream zum Reinhören. Alle Daumen zeigen nach oben für ein vom ersten bis zum letzten Song gelungenes Debut der New Yorker. Es bleibt zu hoffen, dass I Scream Records den Jungs auch einige Shows in Germany eintüten wird.

Wertung: 0=6 Sterne

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