Green Day – Father of all motherfuckers

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Album Review: Green Day - Father of all motherfuckers
Album Review: Green Day - Father of all motherfuckers

Green Day gelten als eine Instanz in Sachen Punkrock. Aber die letzten wirklich guten Green Day Veröffentlichungen liegen eine Weile zurück, aber aus Nostalgiegründen freut sich doch immer wieder über neue Musik. Seit der letzten LP der Band sind nun fast vier Jahre vergangen, und wie könnte man das neue Jahrzehnt besser beginnen als mit einem neuen ist heute erschienen.

Kennt man die früheren Green Day-Highlights in ihrer Schaffensphase, “Dookie” (1994) und “American Idiot” (2004), wird man diese Songs in guter und treuer Erinnerung behalten. Besser wird es auch in diesem Jahr mit “Father of All Motherf*****s” nicht mehr. Die Platte ist viel zu glatt poliert und gespickt mit seichter Radio-Mucke. Eigentlich eine Frechheit, dass lediglich eine Spielzeit von 26 Minuten geliefert werden.

Diese Entwicklung erinnert an die aktuellen Studioalben von Blink-182, die ebenfalls nach Schema-F entwickelt wurden und nach allem anderen klingen, nur eben nicht mehr nach den rebellischen Musikern von einst. Zwischen den früheren Green Day Punk-Ikonen und den Popstars von heute liegen Welten.