Beatsteaks Bandfoto © Universal Music
Beatsteaks Bandfoto © 2014 Universal Music

Die Beatsteaks haben seit 14. Januar, ihre Single MILK & HONEY in den Läden stehen und werden am 28. Januar 2011 ihr sechstes Studioalbum „Boombox“ via Warner Music veröffentlichen.

Pfeffer auf allen Kanälen“ – so der Schlachtruf, der fünf Berliner, die ein dreiviertel Jahr von der Bildfläche verschwunden waren und nun mit neuem Album und einer fast ausverkauften Tournee ihre Rückkehr bekanntgeben. Marcus vom Pressure Magazine unterhielt sich mit Gitarrist Peter Baumann über „Boombox“, über die Wirtschaftlichkeit von Proberäumen und anderen musikalischen Schnickschnack.

Hallo Peter, einige Tage sind ja bereits ins Land gezogen – Hand auf’s Herz: Hattest du gute Vorsätze und welche davon konnten eingehalten werden?

Peter: Gute Vorsätze mache ich mir keine mehr, am Ende wird man da eh nur enttäuscht. Wir haben eine gute Platte gemacht, das war der einzig gute Vorsatz, wenn ich einen hatte.

2008 ist ihr euer Album „Kanonen auf Spatzen“ erschienen – In einer Woche kommt eure neue Scheibe BOOMBOX in den Handel. Habt ihr die ganze letzte Zeit nur im Studio verbracht?

Peter: Nee nicht ganz, wir haben uns nach dem Wuhlheide Konzert 2008 erst einmal eine Pause gegönnt und haben all die Sachen gemacht, zu denen es sonst an Zeit gefehlt hat, wie zum Beispiel Freunde besuchen, sich um die Familie kümmern und generell um die Basis kümmern.

Habt ihr die Zeit auch genutzt um zu verreisen?

Peter: Gar nicht mal. Nach dem Wuhlheide Konzert vor 17 000 Leuten sind wir anschließend nach Argentinien geflogen und haben dort ein bisschen gespielt. Thomas ist noch dort geblieben und dort in Brasilien herumgereist. Drei von uns wurden Vater und haben sich dementsprechend zu Hause intensiv um ihre Familien gekümmert.

Konzerte im Ausland sehen bei euch ja regelmäßig auf dem Plan, wie empfindet ihr diese Konzerte im Vergleich zu Deutschland?

Peter: Im Ausland holen wir uns dann die Clubkonzerte, bei denen wir in Deutschland Schwierigkeiten haben sie zu organisieren. Da kommen natürlich auch ein paar Deutsche hin, aber dass findet dann alles in einem kleineren Rahmen, also bei uns in einer Größenordnung von 500 bis 2000 Besuchern statt.

Welche Shows machen euch mehr Spaß, die kleinen Clubs zu füllen oder die großen Hallen zum beben zu bringen?

Peter: Das macht uns beides ziemlichen Spaß und wir genießen den Luxus beides machen zu dürfen und kosten es auch aus so gut es geht.

Von Bernd gibt es die Aussage: „Wenn man gute Musik schreiben will, dann muss man sich auch dafür Zeit nehmen.“ Seid ihr der Meinung, dass dieser Plan aufgegangen ist?

Peter: Joor, auf jeden Fall. Wir haben jetzt natürlich nicht 3 Jahre lang an der neuen Platte geschraubt, sondern ungefähr ein halbes bis dreiviertel Jahr, aber das stimmt schon. Eine Platte aufzunehmen braucht schon Zeit. Wir hatten ja damals immer den üblichen Rhythmus aus Platte-Touren-Platte-Touren-Platte gehabt, aber die muss man auch mal durchbrechen, damit man nicht so ein Fachidiot wird und das normale Leben schnuppert. Somit gewinnt man auch wieder neue Eindrücke und Ideen, um darüber zu schreiben.

Herausgekommen sind dabei Songs zu eurem neuen Album „Boombox“ – Welche Bedeutung hat der Titel?

Peter: Wir zunächst einmal eine ganze Menge Titel zur Auswahl, die wir alle auf ein großes Blatt geschrieben haben. Die Beatsteaks sind nicht dafür berühmt, dass uns der Titel selber einfällt, aber diesmal haben wir uns dann gemeinsam auf „Boombox“ einigen können. Für uns steht der Titel für unseren Proberaum. Der ist wie so eine kleine Box in der wir uns eingesperrt haben und die Scheibe komplett aufgenommen haben und nicht in einem Studio.

Was aber eher unüblich ist für eine Band…

Peter: Ja schon, wir waren zwar kurz m Studio, hatten jedoch das Gefühl, dass wir dort Zeit verlieren und den Moment verschenken, gute Musik zu machen. Daher haben wir es vorgezogen, unser Geld nicht in teure Studiozeit, sondern in neue Technik, wie gute Mikros und Aufnahmetechnik investiert. Somit haben wir uns in unserem Proberaum autark gemacht und konnten zu jeder Tages und Nachtzeit aufnehmen. Einfach immer, wann wir wollten.

Zu eurer aktuellen Single „Milk & Honey“ habt ihr bereits im Dezember 2010 einen Wettbewerb durchgeführt, bei dem Fans und Musiker eine eigenständige Version des Songs produzieren sollten. Wie kam es zu dieser Idee?

Peter: Wir haben überlegt, wie wir für Aufruhe stiften, um auf uns aufmerksam zu machen und zu zeigen, dass wir jetzt wieder aktiv sind. Wir hatten ja eine recht lange Pause und somit war es an der Zeit ein Signal zu setzen.

Wir haben die Noten des Liedes im Internet veröffentlicht bevor das Lied überhaupt zu hören war. Dazu konnten die Leute quasi nach Noten und Text eine eigene Version draus machen, ohne die Originalversion von uns jemals gehört zu haben. Das war das war das Spannende daran. Daraufhin haben wir ganz viele Einsendungen bekommen und wir waren wirklich überrascht, wie intensiv sich die Leute damit beschäftigt haben.

Wir haben gesagt, dass die beste Version mit auf die Single kommt und als wir es dann entscheiden musste, waren es schon über 200 Versionen, die uns geschickt wurden. Es ist natürlich total schwierig hier das „Beste“ herauszusuchen, weil man damit all den anderen natürlich Unrecht tut. Daher haben wir uns symbolisch für zwei Versionen entschieden, die wir mit auf die Single aufgenommen haben – für uns sind alle Teilnehmer Gewinner!
Wir wollen uns auch auf diesem Wege nochmal bei allen Teilnehmern bedanken, weil die Aktion für uns der absolute Knaller war und nicht damit gerechnet haben, dass sich so viele Leute hinsetzen und ihre Version des Liedes hochladen.

Albumcover: Beatsteaks Boombox (VÖ: 28. Januar 2011)
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Welche Favoriten hast du denn auf dem neuen Album „BOOMBOX“?

Peter: Schwer zu sagen, da alle Songs der Platte aus meiner Sicht sehr gelungen sind. Klar, gibt es immer mal 2-3 Titel, die nicht mein Fall sind, aber die sind dafür für jemand anderes wichtig.

Wenn ich jetzt 3 Titel nach vorne stellen müsste, dann wären das „Access Adrenalin“, „Bullets From Another Dimension“ und „Alright“, weil ich die Songs im Moment einfach am besten finde. Interessanterweise ändert sich das jedoch minütlich, vor allem auf Tour, weil die Leute den Songs noch eine ganz andere Dynamik verleihen und damit Lieder, die man erst gar nicht so auf dem Zettel hatte, weiter nach vorne gehen.

Was waren die Einflüsse, die ihr bei der Entstehung der neuen Songs mit eingearbeitet habt?

Peter: Eigentlich alles. Die Musik die man hört und auch die persönlichen Erfahrungen die man in der Zeit so gemacht hat und so passiert im Leben, dass fließt beim Entstehungsprozess neuer Songs alles mit ein. Das kann man sich vorstellen, wie bei einem Schwamm, der eine Zeit lang alles mögliche aufsaugt und das kommt dann im Proberaum alles wieder raus und man weiß gar nicht genau wo es herkommt.

Welche Songs fallen besonders aus dem bisherigen Beatsteaks Raster und werden somit eure Fans überraschen?

Peter: Einige bestimmt! Da werden 2-3 Titel drauf sein, die man in dieser Form von den Beatsteaks nicht erwartet hätte. Zum Beispiel befindet sich sehr Ska-lastiges Lied darauf und das hängt damit zusammen, weil wir viel altes Zeug, wie zum Beispiel Motown-Sampler gehört haben und uns das sehr gut gefallen hat diese Einflüsse miteinzubringen. Es ging es auch darum, dass wir uns auf Neuland begeben oder austesten wollen, wie weit wir in diesem Rockband-Kontext, in dem wir ja nun mal stattfinden, noch so alles treiben können.

Welche Musik hörst du denn persönlich gerade?

Peter: Im Moment läuft bei mir insbesondere JOHNOSSI (Webtipp: www.johnossi.com), die ich sehr gut finde. Das sind zwei Schweden, ein Typ mit ner Akkustikgitarre, zusammen mit einem Schlagzeuger und das war’s.

Inzwischen vertreibt ihr eure Alben über Warner Music. Welche Freiheiten lässt euch das Major-Label?

Peter: Uns wird da zum Glück eine recht lange Leine gelassen, den einzigen Druck den wir haben, der ist selbstverursacht. Insbesondere was die Hallengrößen und alles was mit der Tour zusammenhängt, wo wir letztlich spielen, bevor man eine Platte veröffentlicht, aber dafür kann ja das Label nichts. Wir können wirklich sagen, dass wir einen sehr sehr guten Vertrag haben. Uns war es wichtig, dass wir viele künstlerische Freiheiten haben und uns niemand reinredet in die Musik die wir machen. Wir haben wirklich ein gutes Verhältnis zu unserem Label. Daher können wir schon recht autonom unser Ding durchziehen.

Ihr habt einmal gesagt, dass ihr euch als LIVE-Band seht. Auf welche Songs freust du dich denn am meisten sie auf Konzerten zu spielen?

Peter: In Bezug auf die Songs der neuen Scheibe, sind das alles Herausforderungen. Alles ist neu und wir werden schauen, wie es live funktioniert. Das ist ja das Schöne dabei, worauf ich mich bei einer neuen Tour besonders freue. Wir werden in kürze eine kleine Radio- und Kneipen-Tour machen, wo wir das Album in voller länge durchspielen werden – das haben wir noch nie gemacht. Da werden wir dann zusammen mit den Leuten herausfinden, was auf der anschließenden Tour live funktionieren wird.

Die Kneipentour wären 6 Konzerte mit je 30 Minuten in den Kneipen in verschieden Großstädten, bei denen wir vor den Leuten spielen und die von den jeweiligen regionalen Radiosendern übertragen werden. Da wird unteranderem Berlin, Stattgart, Frankfurt, Halle und München mit dabei sein. Auch das ist Neuland für uns und wir werden sehen wie es funktioniert – Promotion in eigener Sache, quasi.

Ein Großteil der Band stammt aus Kreuzberg und die Fahne habt ihr erfolgreich über die letzten Jahre hochgehalten – wie auch die „Kreuzberg! Kreuzberg!“-Rufe in eurem Song „Cut off the top“ –  Seid ihr dort noch immer ansässig oder hat es euch mit wachsendem Erfolg und Alter eher in Richtung Prenzlauer Berg gezogen?

Peter: *muss lachen* Nee nee, von uns hat nie wirklich jemand in Kreuzberg gewohnt. Wir müssen aber alle durch Kreuzberg durch, wenn wir zum Proberaum wollen. Wir sind aber auch gar nicht so Lokalpatriotistisch unterwegs, obwohl es durch das „Kreuzberg, Kreuzberg“-Ding wohl so rüberkommt. Das machen wir automatisch, weil wir hier wohnen und offensichtlich auch repräsentieren oder dafür stehen, war aber nie unser Ziel als die typische Kreuzberger Punkrockband rüber zu kommen. Aber um deine Frage zu beantworten, wir wohnen alle in Berlin… und auch nicht in den schönen Bezirken, obwohl ick eigentlich schon, ick wohn in Treptow, da ist es schön.

Wo seht ihr den Unterschied zwischen der ersten Demo und dem heutigen Alben?

Peter: Der Unterschied ist der, dass wir einfach viel viel viel mehr Leute zum Konzert kommen. Ansonsten gibt es für uns da überhaupt gar keinen Unterschied. Wir machen Musik, genau so, wie wir sie damals schon gemacht haben, aus Spaß und um uns selber zu überraschen und das ist das Ding! Logischerweise ist es inzwischen auch mal so, dass Konzerte auf uns warten, die im Vorfeld bereits ausverkauft sind, aber das versuchen wir eigentlich aus unserer Denke herauszuhalten.

Was sind die musikalischen „Größen“, die euch damals wie möglicherweise auch heute beeinflusst haben?

Peter: Das sind die üblichen Bands, wie The Clash, AC/DC, Depeche Mode, Joy Division, Die Ärzte, Die Toten Hosen aber auch lokale Bands – also alles durch die Bank weg.

Mit Sicherheit gibt es auch zahlreiche Bands, die zu euch aufschauen – Stichwort: Nachwuchs! 1996 habt ihr als junge Band im SO36 einen Musikwettbewerb gewonnen. Interessieren euch junge Bands, für die ihr als Vorbilder fungiert und gebt ihr euer Wissen weiter?

Peter: Auf jeden Fall! Zwar nicht hauptberuflich, aber wir haben immer ein Auge auf das, was da so nachkommt. Wir finden das immer interessant und spannend, auch wenn wir leider nicht immer den besten Überblick haben, weil wir zu sehr mit uns selbst beschäftigt sind. Aber wenn uns da was ins Auge fällt versuchen wir es auf jeden Fall zu unterstützen.
Turbostaat
(Webtipp: www.turbostaat.de) sind zum Beispiel so eine Band, die wir schon mitgenommen haben auf Tour, weil sie uns total gut gefallen und wir fanden, dass sie zu wenig Leute kennen.

Wie fühlt es sich an, die Wuhlheide in kürzester Zeit auszuverkaufen und sogar einen Zusatztermin geben zu müssen?

Peter: Ja, in der Wuhlheide spielen wir immer sehr gerne, weil wir es dort sehr schön finden und es immer wieder wie ein Film ist dort Konzerte zu sehen oder als Kapelle dort selbst spielen zu dürfen. Es ist wie so eine kleine Mini-Waldbühne mit einer sehr schönen Atmosphäre.
In der letzten Zeit war es so, dass der erste Tag ziemlich schnell ausverkauft war und der zweite Tag auch recht schnell vor dem Ausverkauf steht. Jetzt sind es schon zwei Tage hintereinander und wir wissen gar nicht so recht, wie uns geschieht.

Erinnert schon ein wenig an die Ärzte, oder?

Peter: Irgendwie schon, ich weiß auch überhaupt nicht, was hier los ist *lacht* Das wird ja immer schlimmer, besser gesagt immer besser! Alle versuchen uns zu einem dritten Tag zu überreden, aber ich denke wir belassen es bei zwei Konzerttagen.

Ich habe gehört, dass jemand von euch vor ein paar Jahren noch dort gearbeitet haben soll und die Sitzplatznummern in den Rängen geklebt hat. Ist das wahr?

Peter: Joor joor, sowas kommt vor. *lacht* Thorsten hat auch abgewaschen und ich war auch auf anderen Konzerten sehr umtriebig. Wir waren also auch schon hinter der Bühne tätig.

Das bringt natürlich alles einiges an Erfahrung mit sich..

Peter: Ganz genau, somit kann man das alles schon sehr genau einordnen *lacht*

Seit ihr denn eigentlich noch in anderen Bands aktiv, oder habt ihr das inzwischen alles zur Seite gelegt?

Peter: Unser Schlagzeuger Thomas hat noch eine andere Band, die NinaMaria heißt, aber das sind halt wirklich so Seitenprojekte, wenn dann mal Zeit ist. Wir selbst, die Beatsteaks haben ja noch „Die Roys“ als Ausgleich. Aber das Schöne ist halt wirklich, dass mit den Beatsteaks schon alles möglich ist, daher muss man gar nichts in einer anderen Band abarbeiten.

Ihr seid ab März 2011 auf Tour, auf welche Überraschungen dürfen sich eure Fans freuen?

Peter: Ja, erst einmal freuen wir uns auf die, damit geht’s schon einmal los und dann werden wir uns hoffentlich gegenseitig überraschen – wir mit schönen Liedern und die Leute mit ihrer ausgelassenen Stimmung.

Wie viele Songs wir spielen, kann ich zwar noch nicht sagen, aber wir spielen inklusive einer Pause und der Zugabe so um die 2 Stunden. Außerdem werden wir auf jeden Fall auch auf Festivals spielen, ich darf zwar noch nicht sagen auf welchen, aber einige  große Festivals werden dabei sein, soviel kann ich schon verraten.

Beatsteaks Termine 2011 – Empfohlen von Pressure Magazine

02. März 2011 Saarbrücken, E-Werk
05. März 2011 Wien, Gasometer
07. März 2011 Winterthur, Eishalle Deutweg
09. März 2011 Frankfurt, Jahrhunderthalle
10. März 2011 Erfurt, Thüringenhalle
12. März 2011 Ludwigsburg, Arena
14. März 2011 Münster, MCC Halle Münsterland
15. März 2011 Bremen, Halle 7
16. März 2011 Hannover, AWD Halle
18. März 2011 Bamberg, Jako Arena
19. März 2011 Dortmund, Westfalenhalle
22. März 2011 Hamburg, Sporthalle
24. März 2011 München, Olympiahalle
25. März 2011 Leipzig, Arena
26. März 2011 Bielefeld, Seidenstickerhalle
12. Mai 2011 Eindhoven, Effenaar
13. Mai 2011 Amsterdam, Paradiso
14. Mai 2011 Brüssel, Ancienne Belgique
16. Mai 2011 Groningen, De Oosterpoort
10. Juni 2011 Berlin, Wuhlheide
11. Juni 2011 Berlin, Wuhlheide
02. Juli 2011 Dresden, Filmnächste am Elbufer

Also fassen wir zusammen: Die Beatsteaks sind zurück und geben Vollgas!

Peter: Auf jeden Fall – Pfeffer auf allen Kanälen! Wir freuen uns tierisch auf die Tour, wir proben wie die Verrückten und versuchen so gut wie möglich vorbereitet zu sein und dann schauen wir mal was kommt.

Vielen Dank für das Interview und viel Spass beim Vollgas geben in 2011.

Interview von Marcus Liprecht am 13.01.2010

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Mehr über Beatsteaks:

Künstler-Profil: Die Beatsteaks bei Pressure Magazine
Offizielle Homepage: www.beatsteaks.com

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