Label: Century Media
Veröffentlichung: 03.02.2012

Nach fast drei Jahren hauen Caliban mit I am Nemesis mal wieder eine neue Platte auf den Markt. Das Release ist vom Label Century Media für den 03.02.2012 festgesetzt.

Das Vorgängeralbum Say hello to tragedy (2009) mit akustischen Brettern wie 24 Years ließ meine Hoffnung auf ein neues starkes Album steigen und meine Erwartungen wurden erfüllt.

Mit dem Startsong We are the many geben Caliban mit Unterstützung von den Labelkollegen Heaven shall burn dem Hörer direkt eins auf die Fresse, wenn sie „You gotta be fucking kiddin’ me!?“ kreischen. Meiner Meinung nach der perfekte Opener für dieses Album. Es muss natürlich angemerkt werden, dass hier der Einfluss von Heaven shall burn sehr ins Gewicht fällt. Der Song ist jedoch alles in allem ein sehr gut gemachtes Stück und Mischung aus Clean-Vocals und harten Metal-Parts.

Endlich sind auch wieder einige gut gespielte Breakdowns beziehungsweise Beatdowns zu hören, die die Lieder immer wieder vorantreiben und noch eins draufsetzen (The Bogeyman). An sich würde ich.

Unterstützung bekommt die Band durch ihre Labelkollegen Heaven shall burn oder durch We butter the bread with butter sowie Guest-Vocals von As blood runs black. Das verspricht wohl eine coole Mischung.

Der eher härtere Sound der Songs wird immer wieder passend durch Clean- Gesang unterbrochen, der bei allen Liedern, speziell jedoch bei Memorial sehr gut funktioniert. Dies war bei einigen Vorgänger-Titeln ab und zu weniger der Fall.

Alle Songs auf dem Album haben, laut Sänger Andy Dörner und dem Label, einen gesellschaftskritischen Hintergrund und das Konzept des Albums soll eine Weiterführung von Say hello to tragedy darstellen. So ist Dein R3.ich zweisprachig deutsch und englisch gesungen und beschäftigt sich im weitesten Sinne mit Faschismus.

Der Song klingt sehr düster und geht trotz melodiöser Parts sehr nach vorne, was wohl durch wohl portioniertes „Metal-Geballer“ vom Feinsten kommt.

Broadcast to Damnation wartet mit leichten Metalcore-Parts und Clean-Vocals auf und gefällt ebenso wie auch der Rest des Albums, das nicht langweilig wird, da der erwartete Caliban-„Herzschmerz“ trotz der gewünschten Härte nicht untergeht. So wechselt Memorial trotz härterer Gangart immer wieder zwischen brachialen und melodischen Parts.

Mit I am Nemesis, auf dem einige tanzbare Lieder drauf sind, werden Caliban wohl auch 2012 die Clubszene aufmischen können.

 

Es ist klar, dass Caliban 2012 auch auf Tour gehen und sie haben sich dafür sehr interessante Begleitungen ausgesucht. Bei der Get infected Tour dabei sind All shall perish, We butter the bread with butter, Eyes set to kill und Attila, die schon am 02.02.2012 in Karlsruhe startet und eine fette Show erwarten lässt.

 

Fazit: Fettes Ding, kann man sich ruhigen Gewissens zulegen und Spass damit haben! Allgemein und zusammenfassend ein starkes Album!

 

Review von Luisa Dasbach

 

Tracklist:

01. We Are The Many
02. The Bogeyman
03. Memorial
04. No Tomorrow
05. Edge Of Black
06. Davy Jones
07. Deadly Dream
08. Open Letter
09. Dein R3.ich
10. Broadcast To Damnation
11. This Oath
12. Modern Warfare

 

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