Label: Vertigo Berlin (Universal)
Veröffentlichung: 19.04.2013

Der englische Folkrock-Musiker Frank Turner veröffentlicht mit „Tape Deck Heart“ sein neues Album. Es enthält 12 Songs, hat eine Spielzeit von 49 Minuten und erscheint beim Label Vertigo Berlin.

Ich war schon vor ein paar Jahren von dem Musiker begeistert, als er mit seiner Band als Support von Social Distortion auftrat. Ich bin gespannt, ob er sich steigern kann – die ersten Songs machen auf jeden Fall schon mal klar, dass der Engländer das Level hält. Der Opener „Recovery“ ist richtig gut und macht Spaß und so geht es auch weiter. Es folgen mit „Losing Days“, „The Way I Tend To Be“ und „Plain Sailing Weather“ drei weitere tolle Titel. Darauf gibt es mit „Good & Gone“ und „Tell Tale Signs“ die ersten Balladen auf „Tape Deck Heart“ – auch die sind, bedingt durch die großartige Stimme des Sängers, hervorragend! „Four Simple Words“ ist sogar etwas punkig – ein richtig flotter Song, der die ganze Energie von Frank Turner deutlich macht. Nach „Polaroid Picture“ folgen mit „The Fisher King Blues“ und „Anymore“ zwei weitere Balladen. Bevor es zum Rausschmeissersong „Broken Piano“ kommt, welches übrigens auch ein sehr langsamer ist, gibt es mit „Oh Brother“ nochmals eine typische Frank Turner-Nummer.

Insgesamt gesehen kann Frank Turner das Niveau definitiv halten, an einigen Stellen sogar steigern. Tolle Songs, toller Gesang, viel Abwechslung und eine herrliche Atmosphäre machen dieses Album aus – fünf Sterne! Live ist Frank Turner mit seiner Band übrigens auch absolut zu empfehlen, wie ich es anfangs schon erwähnt habe.

 

Review von Florian Puschke

 

Video: „Frank Turner – Recovery“

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Wertung: 0=5 Sterne

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