Label: Knock Out Records
Veröffentlichung: 

Bei diesem Album der noch relativ unbekannten Band aus Chemnitz traute ich zuerst meinen Ohren nicht, da ich gegenüber Streetpunk von Deutschen Bands mit englischen Texten eher skeptisch eingestellt bin.

Die Jungs orientierten sich am guten alten Eastcoast Oi! und stehen sich mit Bands wie Bonecrusher oder den Bruisers in keinster Weise nach. Vom ersten bis zum letzten Akkord bietet diese Scheibe ein wahres Klangerlebnis, welches dem Hörer wirklich den Anlass gibt sich zu fragen weshalb sich die Jungs ausgerechnet den Namen Lousy gaben – vielleicht, um ihre Käufer positiv zu überraschen.

Auch wenn mir die Wahl meiner absoluten Anspieltipps diesmal wirklich schwer fällt, fallen diese diesmal auf den Opener der Platte „best wishes“ mit einem überzeugend schnellen Rythmen, satten Gitarren-Riffs und einer übelst harten Stimme. Überhaupt wirken die Songs sehr ausgereift und kommen kommen in Verbindung mit dem rauen Gesang wunderbar zur Geltung – American Style mit leichtem Hardcore Einschlag. Richtig fett desweiteren auch die Songs „last orders, please“, „rainbow fever“, „princess ali“ und die Mitgröhlnummer „stay lousy“.

Wertung: 0=5 Sterne

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