Label: Warner Music
Veröffentlichung: 07.09.2012

Mit ihrem vierten Album verlässt die Pop-Rock-Truppe BILLY TALENT aus Kanada ihre vertrauten Muster und veröffentlichen mit „Dead Silence“ ein absolutes Wunderwerk, dass anders klingt, als alles was die Band zuvor veröffentlicht hat und musikalisch mit völlig neuen und unerwarteten Ideen daherkommt. Lediglich die bissigen Gitarren und die markante Stimme des Frontmannes Benjamin Kowalewic sind allseits bekannter Wiederkennungswert.

“Dead Silence” ist nach “Billy Talent” (2003), “Billy Talent II” (2006) und “Billy Talent III” (2009) das erste Album der Band aus Toronto, das nicht selbstbetitelt ist.

Anders als bei den Vorgängern wurde die Scheibe in diesem Falle in Eigenregie von Billy Talent Gitarrist und Songwriter Ian D’Sa produziert und in den The Armoury Studios (Vancouver), Noble Street Studios (Toronto) aufgenommen.

Die altbekannten Songs „Red Flag“, „Devil On My Shoulder“ oder „Rusted From The Rain“ zählen vielerorts zu den Evergreens auf den Playlisten der alternativen Metal-Klubs und haben gleichermaßen den Ruf sowohl Nervensäge als auch Ohrwurm zu sein. An diese Erfolge können viele der hier produzierten Songs ohne Weiteres problemlos mithalten.

 

Von Totenstille keine Spur

Nach einem imposanten Intro macht der Song „Viking Death March“ einen eindrucksvollen und lauten Auftakt. Treibende Rhythmen, vibrierende Bässe und raffinierte Metal-Riffs gibt es ebenso bei „Surprise, Surprise“ unterlegt mit den gewohnten Shout-Einlagen des Sängers Ben.

Anders als die Midtempo-Songs auf „III“ liefert die Band mit “Running Across The Tracks” und “Love Was Still Around” einen markigen Einstieg in die Scheibe und liefern kompromisslos ein rockiges Brett nach dem anderen. Ebenso gibt’s mit „Hanging By A Thread“ auch ordentlich Feuer auf die Mühlen der Beziehungskiste und feuert mit Wortgeschossen, wie „When our words are dipped in gasoline, our love goes up in flames“ um sich. Die Rockige Halbballaden “Stand Up And Run” und “Swalloped Up By The Ocean” bieten Abwechslung und lockern das düstere Gesamtbild auf.

Absolut sehenswert ist auch das Coverartwork, das mit Hilfe des kanadischen Illustrationskünstlers Ken Tayler an die Untergangsthematik a la „20.000 Meilen unter dem Meer“ angelehnt ist.

 

Surprise, Surprise

Insgesamt erweckt „Dead Silence“ den Eindruck, dass sich die vier Musiker aus Toronto ihre vorwiegend herben Kritiken am Vorgänger „III“ zu Herzen genommen und ihre Hausaufgaben gründlich gemacht haben. Die Scheibe macht Spaß von der ersten Minute an, bietet vielseitig Abwechslung und liefert ein Feuerwerk an Hymnen, ohne aufgesetzt zu wirken. Mit dieser Voraussetzung erfüllen BILLY TALENT alle Kriterien, um mit diesem heißen Material den großen Stadien der Welt ordentlich einzuheizen. Genre-Kollegen wie Rise Against oder Green Day dürfen sich schon jetzt auf einen nahtlosen Schulterschluss ihrer Musikerkollegen aus Kanada freuen.

Review von Marcus Berg

 


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Billy Tallent – live in Deutschland

29.09.2012             Dresden – Messehalle
30.09.2012             Stuttgart – Schleyerhalle
02.10.2012             München – Zenith
07.10.2012             Frankfurt – Festhalle
09.10.2012             Düsseldorf – Mitsubishi Electric Halle
10.10.2012             Münster – Halle Münsterland
11.10.2012             Hamburg – Sporthalle
13.10.2012             Berlin – Max-Schmeling-Halle
14.10.2012             Saarbrücken – E-Werk

Wertung: 0=6 Sterne

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