Vier Aachener, ein selbst erfundenes Genre und ein Album, das seit 2012 im Netz steht: Eject waren einer dieser Fälle, in denen eine Regionalband für ein paar Jahre alles richtig machte – über 50 Konzerte, Fernsehstudio, zweiter Platz in den Reverbnation-Rockcharts – und dann still wurde. Wir haben das Profil auf den heutigen Kenntnisstand gebracht, inklusive der Lücken, die sich nicht schließen lassen.
Eject auf einen Blick
- Gegründet: 2009 in Aachen (Lammersdorf), Nordrhein-Westfalen
- Genre: Voodoofunk – die Eigenbezeichnung der Band für ihre Mischung aus Funk, HipHop, Rock und Jazz-Anleihen
- Aktuelle Besetzung: Alex Kolak (Gesang), Jannis Körner (Gitarre), Frederik Tings (Bass), Basti Schwarz (Schlagzeug)
- Aktuelles Album: High In Space (2012, Eigenproduktion im Selbstvertrieb)
- Status: Verbleib unklar – seit 2013 keine belegbare Aktivität, die frühere Bandseite eject-music.com ist nicht mehr erreichbar (Stand: August 2026)
- Offizielle Präsenz: Bandprofil bei Backstage PRO
Die Geschichte von Eject
Er ist schnell, er kommt unerwartet und zieht sein Publikum von Anfang an in seinen Bann. Von da an gibt es weder Halten noch Chancen und man ist den Sounds des jungen Quartettes hilflos ausgeliefert. Durchsetzt von wilden Slap-Basslines und überwuchert von einer Gitarre, die mal sphärisch, mal funky zuschlägt, wird dem Zuhörer dieser, das gesamte Frequenzspektrum abdeckende Zaubertrank in rhythmisch genau dosierten Portionen eingeflößt.
Die von Frontmann Alex Kolak interpretierten Texte decken dabei ein breites Emotionsspektrum ab und eignen sich sowohl zum Nachdenken als auch zum Mitsingen. Rap-Passagen wechseln sich mit melodiösen Teilen ab und gehören zum vielschichtigen Repertoire des Energiebündels.
Live herrscht viel Bewegung – Auf und vor der Bühne. Das Energieniveau ist hoch und die Impressionen des Staunens und der Ekstase wechseln sich mit Neugierde und der Lust auf Mehr ab.
Die Rede ist von der Aachener Band Eject, neben Alex bestehend aus Jannis Körner an der Gitarre, Frederik Tings am Bass und Christian Linzenich am Schlagzeug. Mit dieser kleinen, aber äußerst wirkungsvollen Besetzung bewegt sich Eject sowohl musikalisch, als auch lyrisch absolut auf dem aktuellem Niveau und blickt der Zukunft mit einem reifen, aber dennoch von jugendlicher Frische und Energie geprägten Lächeln ins Gesicht.
Seit zwei Jahren existiert die ursprünglich aus einem Projekt des Profischlagzeugers Eshan Khadaroo (Blue Men Group, BowWowWow, Circus de Soleil) gewachsene Formation und hat in dieser intensiven Zeit ihre Idee der Musik Stück für Stück verwirklichen können. Dazu waren mehrere Studioaufenthalte, diverse Konzerte vor bis zu 3000 Zuschauern, viel Zeit und vor allen Dingen Leidenschaft notwendig.
Dass dieses Konzept auf Begeisterung stößt, zeigte sich bisher in der Einladung in ein Fernsehstudio und einem zweiten Platz der nationalen Rockcharts auf Reverbnation.com.
Deswegen wird man wohl auch weiterhin von Eject und ihrem Voodoofunk hören und darf sich auf eine ereignisreiche Zukunft freuen…
Was seit 2013 passiert ist
Der Text oben beschreibt den Stand von 2013. Belegbar dazugekommen ist seitdem wenig: Das im Selbstvertrieb veröffentlichte Album High In Space (2012) blieb die einzige reguläre Veröffentlichung. Im eigenen Bandprofil führt die Gruppe über 50 Konzerte vor bis zu 3.000 Zuschauern auf, dazu Auftritte beim Tollrock und beim September Special in Aachen sowie Konzerte in Belgien und den Niederlanden.
Ab Mitte der 2010er verlieren sich die Spuren. Die eigene Domain eject-music.com ist heute nicht mehr erreichbar, neue Veröffentlichungen sind nicht auffindbar, und auch bei der Besetzung bleibt eine offene Frage: Während der Bestandstext Christian Linzenich am Schlagzeug nennt, führt das von der Band selbst gepflegte Backstage-PRO-Profil Basti Schwarz. Wann und warum dieser Wechsel stattfand, ist öffentlich nicht dokumentiert. Wir führen deshalb beide Namen und kennzeichnen die Unsicherheit, statt zu raten.
Besetzung
Aktuelle Besetzung
- Alex Kolak – Gesang (seit 2009, Gründungsmitglied)
- Jannis Körner – Gitarre (seit 2009, Gründungsmitglied)
- Frederik Tings – Bass (seit 2009, Gründungsmitglied)
- Basti Schwarz – Schlagzeug (Zeitraum unklar; im zuletzt gepflegten Bandprofil als Schlagzeuger geführt)
Ehemalige Mitglieder
- Christian Linzenich – Schlagzeug (Zeitraum unklar; 2013 in der Bandbeschreibung als Schlagzeuger genannt, Grund des Ausscheidens nicht öffentlich genannt)
Stand der Besetzung: August 2026 – die letzte öffentlich auffindbare Eigenangabe der Band stammt aus deutlich früherer Zeit.
Diskografie
Alben
- 2012 – High In Space (Eigenproduktion, Selbstvertrieb) – bei Amazon
Häufige Fragen zu Eject
Gibt es Eject noch?
Das lässt sich öffentlich nicht mehr belegen (Stand: August 2026). Die letzte auffindbare Aktivität der Aachener stammt aus dem Jahr 2013, die Bandseite eject-music.com ist nicht mehr erreichbar, neue Veröffentlichungen oder Konzerttermine gibt es nicht. Eine offizielle Auflösung wurde allerdings nie bekannt gegeben – die Band ist schlicht still geworden.
Spielen Eject noch Konzerte?
Nein, für Eject sind aktuell keine Konzerttermine angekündigt (Stand: August 2026). Der letzte belegte Auftrittszeitraum liegt in den frühen 2010er Jahren, damals unter anderem beim Tollrock und beim September Special in Aachen. Sollte sich das ändern, tauchen Termine unter anderem bei Eventim auf.
Was ist das aktuelle Album von Eject?
Das aktuelle und bislang einzige Album heißt High In Space und erschien 2012 in Eigenproduktion und im Selbstvertrieb. Ein Label war nicht beteiligt. Einen Nachfolger hat die Band nie veröffentlicht (Stand: August 2026).
Wer ist der Sänger von Eject?
Alex Kolak ist seit der Gründung 2009 der Sänger von Eject. Er schreibt und interpretiert die Texte, die zwischen Rap-Passagen und melodiösen Gesangsteilen wechseln. Einen Sängerwechsel hat es bei Eject nie gegeben – die einzige dokumentierte Veränderung in der Besetzung betrifft das Schlagzeug.
Wer spielt bei Eject?
Eject bestehen aus Alex Kolak (Gesang), Jannis Körner (Gitarre) und Frederik Tings (Bass), alle drei seit der Gründung 2009. Am Schlagzeug wird im letzten gepflegten Bandprofil Basti Schwarz geführt, in der Bandbeschreibung von 2013 dagegen Christian Linzenich. Angestoßen wurde die Formation ursprünglich von Profischlagzeuger Eshan Khadaroo.
Was ist Voodoofunk?
Voodoofunk ist keine etablierte Genrebezeichnung, sondern der Begriff, den Eject selbst für ihre Musik geprägt haben. Gemeint ist eine Mischung aus Funk-Grundgerüst mit Slap-Bass, Rock-Gitarren, HipHop-Passagen im Gesang und Jazz-Anleihen in den Arrangements. Der Begriff taucht sowohl in der Bandbeschreibung als auch in ihrem eigenen Profil auf.
Eject erleben & entdecken
Das Album der Aachener gibt es nicht überall – ein Blick in die Amazon-Suche zu Eject lohnt sich trotzdem. Konzerte anderer Acts aus der Region findest du bei Eventim.
Anzeige: Die als Partnerlink gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber, erhalten wir eine kleine Provision – für dich ändert sich am Preis nichts.
Eject im Netz
Die frühere offizielle Seite eject-music.com ist nicht mehr erreichbar und deshalb hier nicht verlinkt. Ein verifizierbares Instagram-, Facebook- oder Spotify-Profil der Aachener Band ließ sich nicht eindeutig zuordnen – die unter dem Namen „Eject“ bei Spotify geführten Veröffentlichungen gehören nachweislich einem anderen Act.
Pressure Fazit
Eject sind ein Lehrstück darüber, wie schnell eine Regionalband aus dem Netz verschwindet. Musikalisch stand die Aachener Truppe für etwas, das im deutschen Rock selten geworden ist: Funk mit Biss, Slap-Bass ohne Kitsch und ein Sänger, der zwischen Rap und Refrain wechselt, ohne sich zu verheddern. Was daraus geworden ist, weiß niemand – die Domain ist tot, das Album steht noch. Wer die Band kennt oder gar dazugehört: Wir freuen uns über eine Nachricht, dann bekommt dieses Profil ein Update.






















