Mustasch Sounds Like Hell Looks Like Heaven

Die schwedische Rockband MUSTASCH haben mit „Sounds Like Hell, Looks Like Heaven“ ihr mittlerweile siebtes Alben veröffentlicht und nehmen damit nun Kurs in Richtung Deutschland auf, um ihren straighten Heavy Rock auch hierzulande unters rockbare Volk zu bringen. Aufs Konto der vier Musiker gehen eine internationale Hit-Single mit „Double Nature“, ausverkaufte Tourneen in Skandinavien, Opener- und Headliner Tourneen mit MOTÖRHEAD, GLUECIFER, VOLBEAT und ROSE TATTOO in Europa, vier schwedische Grammy Nominierungen und zwei Grammy Awards für „Metal Album of the Year“.

Die aktuelle Scheibe „Sounds Like Hell, Looks Like Heaven“ kann sich definitiv hören lassen und überzeugt mit 10 Tracks und einer Hit-Dichte, die ihresgleichen sucht. Los geht’s mit dem Song „The Challenger“, einem adrenalingeladenen Uptempo-Aushängeschild, das sich beim ersten Hördurchlauf wie der Klang eines V8 Motors durch die Gehörwindungen frisst und mit nach vorn-brechende Rhythmik, ähnlich der früheren Werke der „Bombshell Rocks“ daherkommt. Die absolute Stärke der Scheibe zeichnen neben der tollen Stimme des Sängers Ralf Gyllenhammar die wechselhaften Songpassagen aus, die wie der Albumtitel bereits vermuten lässt, zwischen harten Metal-Riffs bis hinzu eingängig klaren Gitarrenparts wechselt.

Zuweilen erwecken die zum Teil mit charakteristischen Orgel-Sound angereicherten Songs sogar den Eindruck eine Hommage an Altrocker wie Led Zeppelin, The Doors oder anderen Helden der späten 70er und frühen 80er Jahren zu sein. Andererseits brechen die Jungs von Mustasch mit Titeln wie „Morning Star“ dynamisch und kraftvoll wie Royal Republik nach vorne oder liefern Gitarrenbretten wie Monster Magnet bei „Your Father Must Be Proud Of You“. Als absoluter Anspieltipp sei dem Hörer neben „The Challenger“ auch „Destroyed by Destruction“ wärmstens ans Herz gelegt.

Sounds Like Hell, Looks Like Heaven“ hat 2012 in Schweden bereits Gold Status erreicht. Mit der Neubesetzung an den Drums, Jejo Perkovid, bringt die Band ihren straighten Heavy Rock nun in weitere Teile Europas. Die Best-Of Kompilation aus 2011 „The New Sound Of The True Best“, wird zeitgleich über Eat Music erscheinen. In Deutschland sind beide Alben erstmalig am 26.10.2012 erhältlich.

Wer Mustasch live erleben will, hat die Möglichkeit im November auf der „Sounds Like Hell, Looks Like Heaven“ Tour 2012. 15 Shows in 20 Tagen quer durch Zentraleuropa präsentiert von Pressure Magazine.

Review von Marcus Berg

MUSTASCH – „Sounds Like Hell, Looks Like Heaven“ Trackliste

01. Speed Metal
02. The Challenger
03. It´s Never Too Late
04. Cold Heart Mother Son
05. Morning Star
06. Dead Again
07. Your Father Must Be Proud Of You
08. Destroyed By Destruction
09. I Don’t Hate You
10. Northern Link


Kommentiere den Artikel

Please enter your comment!
Bitte Namen eingeben