Label: Victory Records
Veröffentlichung: 09.11.2012

Die kalifornische Nu-Metal-Band Otep präsentiert mit „Sounds Like Armageddon“ ihr erstes Live-Album. Es enthält 11 Titel, hat eine Spielzeit von 60 Minuten und erscheint auf dem Label Victory Records.

In den USA sind die vier Musiker mit der weiblichen Sängerin Otep Shamaya eine recht geschätzte Truppe, die nicht ganz so erfolgreich sind wie ihre maskierten Kollegen aus Iowa. Soundtechnisch ähneln sie sich sehr und auch gesanglich gibt Otep alles, klare Stimmen und harte Shouts gelingen mühelos. Das so etwas von einer Frau kommt, erahnt auch niemand, wenn man Otep das erste mal hört. Der Live-Sound ist gut und es ist alles klar verständlich, dafür sorgen exzellente Gitarren, ein donnerndes Schlagzeug und ein brummender Bass. Einige Elemente kommen wegen mangelnder Overdubs nicht wo wirklich rüber, dieses betont aber auf der anderen Seite auch die Energieleistung der Musiker. Es befinden sich gute Songs in diesem Live-Programm der Band, unter anderem „Rise Rebel Resist“, in dem das Publikum auch lauthals mitsingen darf. Dazu kommen Songs wie „Battle Ready“, „Blood Pigs“ oder „Ghostflowers“. Als abschließenden Song hat sich Otep was ganz besonderes einfallen lassen, denn es gibt mit „Breed“ ein Cover auf die Ohren, der ursprünglich von Nirvana stammt.

Atmosphäre, Sound und Songs sind gelungen und Otep zeigen, dass sie oben mitspielen können in der Nu-Metal-Liga. Mittlerweile hat die Band auch über 1000 Konzerte gespielt, unter anderem mit Bands wie Slipknot, Mudvayne oder Ozzy Osbourne; somit ist Live-Qualität vorhanden. Leider reicht es nicht ganz für vier Sterne.

 

Review von Florian Puschke

 

Video: „Otep – Sounds Like Armageddon – Available Now“

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Wertung: 0=3 Sterne

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