Label: GUN Supersonic
Veröffentlichung: 

Tja, man lernt halt immer wieder dazu – lange Zeit war ich fest davon überzeugt, dass es sich bei Ignite um eine reine Hardcore-Combo handelt – Falsch gedacht. Als ich zum ersten Mal in das Album „A place called home“ reinhörte, dachte ich zuerst Klaus Meine von den Scorpions hätte die Band gewechselt oder Bad Religion häten sich gar umbenannt, ohne das ich es mitbekommen hätte. Doch beide Gedankegänge erwiesen sich als unzutreffend.

Ignite spielen einfach göttlich guten Punkrock mit stark Metal-lastigem Einschlag. Die Songs sind großzügig mit superschnellen Gitarrenriffs bestückt und haben den typischen Singalong-Charakter. Ab und an habe ich allerdings die längeren instrumentalen Parts zwischen den Lyriks und die erzwungenen Aufwärmphasen bis es endlich mit em Gesang losgeht als störend empfunden.

Zu den 13 abgefahrenen Songs gibt es weitere 3 Bonustracks in der wir als großzügige Zugabe den Titeltrack „A place called home“ auch als Ungarische Variante vorfinden. Zusätzlich habt ihr im Booklet zur CD auch die Möglichkeit sämtliche sozialen Einrichtungen in Form von Geldspenden zu unterstützen. Insgesamt ein recht soziales Album mit pervers guten Songs.

Wertung: 0=4 Sterne

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