Label: Knock Out Records
Veröffentlichung: 11.03.2011

Da das Bad Co. Project aus der früheren Band Oxymoron entstanden ist, muss nicht mehr viel zur Entstehung der Band gesagt werden. Nur, dass sich neben Sänger Sucker jetzt Stephan (Towerblocks), Marti (Frontkick), Andy (Mad Sin) und Billy (Ex-Troopers, Pokes) gesellt haben. Das Bad Co. Project besteht also aus Leuten, die eine menge Erfahrung haben, was Punkrock / Streetpunkmusik angeht. Ob es diese Musiker schaffen, den Punkrock-Fan vom Sofa zu hauen, versuche ich in den nächsten Sätzen zu erklären.

Nach einem Intro folgen elf Punkrock-Granaten, die es durchaus in sich haben. Sofort wird klar, dass hier keinesfalls Anfänger am Werk sind. Im Titeltrack “Mission Mohawk” stellt sich die Band gekonnt vor und macht deutlich, warum sie da sind:

“Watch out, outta way – here comes the Bad Company / Lets go, start the show – Hell-o… / Watch Out, hear us play – punks are running free / Amps loud, join us now – we´re on a mission… / Mission Mohawk”

Insgesamt bietet “Mission Mohawk” zahlreiche Songs, die eine sehr gute Melodie haben und somit gibt es mit “Born To Lose”, “Raise Your Voice”, “Anthem X”, “Kids Of The Nation” und “Danger Zone”, den es als Zweiteiler gibt, einige Titel als Anspieltipps. Der angesprochene Song “Anthem X” rechnet mit der Demokratie ab, die nur von den Reichen regiert wird. Er überzeugt mit einem Refrain, der sich regelrecht im Gehörgang festbeißt.

“I cannot see democracy nowhere / as long as the rich rule on with their purse / it´s like rubbing salt on rotten teeth / (a tangle of bureaucracy) / and they don´t give a fuck about the likes of you and me”

Cover und Artwork sind ein feiner Blickfang und liefern, neben allen Texten, zahlreiche Fotos und Bilder. “Mission Mohawk” ist ein Album, welches sehr gut durchläuft, gute Texte verarbeitet, nette Refrains aufweist und zudem noch klasse aussieht. Zu nörgeln gibt es hier eigenlich nichts und somit hat die Band in wirklich kurzer Zeit ein verdammt gutes Album im Streetpunk-Bereich abgeliefert. Für die Vinylsammler gilt aufpassen, denn die LP ist auf 250 Stück limitiert und nur noch ganz schwer zu bekommen.

 

Review von Florian Puschke

Wertung: 0=4 Sterne

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