Alesana – A Place Where The Sun Is Silent

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Label: Epitaph Records
Veröffentlichung: 17.10.2011

Alesana wurde 2004 in North Carolina gegründet und erhielt 2005 ihren ersten Plattenvertrag. Damals war sie die erste Band die bei Tragic Hero Records unterschrieben hat. Vier Alben haben die sechs Musiker seitdem veröffentlicht und sind seit ihrem neuesten Werk “A Place Where The Sun Is Silent” bei Epitaph unter Vertrag.

Es werden, inklusive einem ziemlich überflüssigen Intro, 16 Titel geboten, die eine Spielzeit von etwas mehr als 60 Minuten aufweisen. Die Post-Hardcore-Band startet allerdings mit den ersten beiden Songs “The Dark Wood Of Error” und “A Forbidden Dance” extrem stark und kombiniert melodische Gesänge mit wütendenden Schreien. Dann lässt Alesana etwas nach und präsentiert teilweise poppige, emo-geladene Songs wie zum Beispiel “The Temptress” oder “Vestige”, die zudem noch von weiblichem Gesang unterstützt werden. Andersum gesehen kann sich die Band auf dieser Ebene sehen lassen und versteht ihr Handwerk. Nachdenkliche, poppige Songs, die durch Instrumente wie Streichern, Bläsern und Pianos begleitet werden. Lichtblicke gibt es im Verlauf des Albums noch durch die Songs “Circle VII: Sins Of The Lion”, “Labyrinth” und “Welcome To The Vanity Faire”, die durch ihre Melodien zu überzeugen wissen.

Alles in allem bietet “A Place Where The Sun Is Silent” einige sehr gute Hits, allerdings auf der Gegenseite leider auch einige Ausfälle. Ich muss eingestehen, dass sich Alesana mit diesem Album was getraut und einiges an neuen Ideen umgesetzt hat. Ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber es sorgt für Abwechslung, denn neben extrem melodiösen Tracks finden sich hier auch einige langsame, sehr ruhige Songs wieder.

 

Review von Florian Puschke

Wertung: 0=3 Sterne