Coole Uhren von tokyoflash watches vorgestellt im Pressure Magazine
Coole Uhren von tokyoflash watches vorgestellt im Pressure Magazine

Wer hat an der Uhr gedreht? Was viele von uns noch als Melodie aus “dem rosaroten Panther” kennen, hat für eine ganze Industrie eine vollkommen andere Bedeutung. Designeruhren sind eine Kunst für sich und erfordern immer ein Ohr an den Wünschen der Kundschaft.

Das Pressure Magazine hat sich mit einem der wohl hippsten und coolsten Uhrendesignermanufakturen Tokyoflash (Kisai) in Verbindung gesetzt, und dabei interessante Eindrücke gewinnen können.
Viele kennen Tokyoflash aus Filmen und Serien und haben sich beim Anblick der mitunter extrem abgefahrenen Uhren gedacht es wären Unikate. Doch weit gefehlt, die von unterschiedlichsten Designern entworfenen LED und Retro-Uhren sind auf ganz normalem Wege käuflich zu erwerben. Ob über Amazon oder direkt beim Hersteller unter www.tokyoflash.com – mit diesen Uhren seid ihr auf jedem Konzert und jedem Event ein echter Hingucker.

Die Varianten reichen von Uhren, die jeder normale Bürger überhaupt nicht entziffern kann, da es sich um sogenannte “Binäruhren” handelt bis hin zu neonschrillen Cyberpunk-Uhren. Zum einen wird die Uhrzeit wird in Binärcode oder anderwärtig verschlüsselt auf dem Display abgebildet, so dass euer Sitznachbar ungläubig den Kopf schütteln wird, wenn ihr ihm die Uhrzeit vorlesen wollt. Andere Uhren wiederum bringen die Aufmerksamkeitsskala zum explodieren, sind sie in bester Tron-Manier gestaltet und leuchten weithin sichtbar nicht nur am Zifferblatt, sondern auch am Armband.
Doch die meisten Zeitmesser haben ein eher individuelles Design und sind bei genauer Betrachtung einfach zu lesen und wissen somit durch originelles Layout und eine gute Verarbeitung zu überzeugen. Leider trifft gerade der Punkt der Verarbeitung nicht überall zu, denn die Qualität der Armbänder ist extrem unterschiedlich. Man sollte sich also vor dem Kauf der über 100 Dollar teuren Stücke schon etwas genauer informieren. Stellvertretend für das Portfolio von Tokyowatch haben wir uns zwei Uhren für Euch zum antesten herausgesucht.

So weiß die “Kisai Space Digits” in nahezu jeder Hinsicht voll zu überzeugen. Eine grandiose massive Verarbeitung, ein stabiles Edelstahl-Armband und eine sehr coole Lesbarkeit der Digitalanzeige machen diese Uhr zum Wunschkandidaten für dauerhaften Einsatz eines “Big Bang Theory” Nerds oder Retrogamers. Hochwertig anmutend verarbeitet, massiv am Arm ist sie jedoch nur für echte Männer etwas, da das Gewicht an einem Frauenarm wohl zu heftig zerren dürfte. Einen ersten Eindruck der Uhr findet ihr hier:

 

 

Die ebenfalls von uns getestete LED Uhr “Kisai Seven” – die in der Form frisch aus dem Tron Film entsprungen sein dürfte – weiß durch extrem schöne blaue LED Farben zu überzeugen (auch in weiß erhältlich) und ist dabei gleichzeitig gut lesbar. Das Besondere an dieser Uhr ist, dass sie auf Basis eines Tokyoflash Fans entstanden ist. Ja richtig gelesen – ein Fan hat ein Design eingesendet und dies wurde umgesetzt. Jedoch ist das Armband von minderer Qualität und aus Hartplastik, was an vielen Armen zu unerwünschtem Scheuern oder unbequemen Tragekomfort führen dürfte. Um dies zu verhindern, sollte man das Armband korrekt einstellen, was mit einigen Handgriffen auch möglich ist, in der Form jedoch umständlich und vor allen Dingen nicht mehr rückgängig zu machen ist, da man das Armband nur kürzen ? nicht jedoch verlängern kann. Sie ist demnach eher etwas zum abendlichen Ausgehen, als zum täglichen Gebrauch – weiß dafür aber auf der Tanzfläche dank der leuchtenden LEDs absolut für Aufmerksamkeit zu sorgen. Einen Eindruck der beiden Farbversionen findet ihr hier:

 

 

Damit man sich einen Eindruck der wirklich interessanten Firma Tokyoflash verschaffen kann, haben wir uns mit Marketingmanager Paul Cooper unterhalten, der uns Antworten auf die drängendsten Fragen geben konnte und gleichzeitig auch anregt, ihnen ruhig neue Designideen einzusenden – wer weiß, vielleicht ist die nächste Tokyowatch von einem Pressureleser?

Hallo Paul, gib du uns einen kurzen Einblick in die Welt von Tokyoflash.
Die Firma wurde natürlich in Tokio 2000 gegründet. U(h)rsprünglich haben wir Uhren von japanischen Herstellern verkauft, wie z.B. Seiko, Independent, Issey Miyako und anderen, da diese außerhalb von Japan einfach nicht verfügbar waren. Im Jahr 2003 haben wir unsere erste eigene Uhr designt. Die “Trip The Light Fantastic”: Dessen Design war so revolutionär und erfolgreich, dass wir seitdem mehr als 70 weitere limitierte Versionen gestaltet haben.

Ihr bietet eine riesige Auswahl an echt abgefahrenen Uhren. Woher nehmt ihr die Ideen dazu?
Ihr werdet lachen, genauso ist es! Viele Designideen sind sehr futuristisch und stammen aus Science-Fiction Filmen, TV Serien oder Büchern. Tokyoflash hat darüber hinaus jedoch auch einen Design Blog, wo Fans und Kunden eigene Ideen einbringen können. Dies hat bislang zu 10 ausgesprochen erfolgreichen Veröffentlichungen geführt, die auf Fankonzepten basieren!

Wenn wir  Europäer an Tokio denken, dann doch an eine riesige Stadt mit Millionen Einwohnern, überfüllten U-Bahnen, hektischem Straßenleben und Technik an jeder Ecke. Glaubst Du, dass Eure Uhren nicht ein wenig diesen stereotypen Eindruck unterstützen oder soll er eine neue Perspektive auf die Stadt und ihre Einwohner werfen?
Es wäre gelogen, wenn wir nicht sagen müssten, dass unsere Uhren vom japanischen Zeitgeist beeinflusst sind. Die Menschen hier – vor allem die jüngeren – haben keine Angst vor Mode, Kleidung und abgefahrenen Assessoires.

Daher sind unsere Uhren in Japan auch sehr beliebt, da sie ungewöhnlich und einfach hip sind. Sie treffen einfach den Geist der heutigen technologiegetriebenen Zeit, und wissen durch ihr bahnbrechendes Design zu überzeugen.

In welchen Ländern bietet ihr Eure Uhren denn eigentlich an?
Dank des Internet liefern wir unsere Uhren weltweit aus, da wir sie über unsere Homepage www.tokyoflash.com verkaufen.

Wie lange dauert es von einem ersten Entwurf einer neuen Uhr bis zur endgültigen Produktion?
Das ist ausgesprochen unterschiedlich und hängt vor allem von der Komplexität des Designs ab. Wir haben Uhren, die schon innerhalb von vier Monaten zur Marktreife geführt worden sind, während andere über zwei Jahre gebraucht hatten.

Welches ist Euer Bestseller und wie viel Stück davon habt ihr bereits verkaufen können?
Wenig überraschend ist die Kisai Seven unser Besteller geworden. Wie viele Stück davon jedoch weltweit ausgeliefert wurden, kann ich Euch leider nicht genau beantworten, da wir diese Uhr inzwischen auch über Händler verkaufen.

Sind Eure Designer denn bekannt – zumindest in Japan und bietet ihr auch dem Nachwuchs eine Chance “die Uhr ihrer Träume” zu realisieren?
Nein unsere Designer sind jetzt nicht gerade die Promis von Japan, denn viele unserer Mitarbeiter steuern ihren Teil dazu bei während des komplexen Designprozesses. Wie bereits erwähnt, können auch unsere Fans eigene Konzepte einreichen und entwerfen, warum also nicht auch Nachwuchsdesigner mit der Uhr ihrer Träume?

Wurden Eure Uhren bereits in Filmen verwendet?
Ja wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Uhren zum Beispiel in James Camerons Avatar als Requisite verwendet worden ist. Aber auch in Tekken, Step Up 3D oder Iron Man 2 konnten sie bewundert werden. Darüber hinaus stehen wir mit einigen Filmemachern in engem Kontakt, um auch zukünftig als Requisite verwendet werden zu dürfen.

Gibt es auch Promis, die Eure Uhren tragen?
Nicht jeden unserer Kunden dürfen wir verraten, aber einige Musiker darf ich schon nennen. Gerhard Way von My Chemical Romance, Sebastien Lefebvre von Simple Plan oder Ali Tabatabee von Zebrahead gehören zu unseren Stammkunden.

Wie gedenkt ihr Tokyoflash weltweit noch bekannter zu machen – außer natürlich über das Interview im PressureMagazine?
Uns gefällt unser Nischendasein mit fantastischen Produkten, wir wollen nicht groß sein, um den Status des Einzigartigen auch weiterhin zu repräsentieren und für die treuen Fans authentisch zu sein.

In der jetzigen Form können wir viel besser auch täglich mit unseren Kunden kommunizieren und würden sonst eine fantastische Community verlieren.

Bilder: Tokyoflash

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