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Scorbut – Unter die Haut Label: Randale Records Veröffentlichung: 27.03.2009

Im Sommer 2001 kam es unter 5 Freunden bei einer Menge Alkohol zu einem Entschluss: Wir machen Mucke!! Es wurde aus den Trümmern eines alten Hühner- und Kaninchenstalls ein Proberaum geschaffen. Nun musste man nur noch lernen, wie man die Instrumente bedient und vor allem musste man erst einmal solche besitzen.

Gesagt, getan und nach einiger Zeit war Scorbut aus Brandenburg geboren. Nach den ersten 5 Songs auf dem Demo kam schon bald das erste Album raus, mit dem Titel Delirium. 15 deutschsprachige Streetpunktracks. Im März diesen Jahres kam nun das zweite Album raus, welches den Namen „Unter die Haut“ trägt. Sehr schön aufgemachtes Digipack, verziert mit Blut, Tattoonadeln und allem, was im allgemeinen mit Tätowierungen zu tun hat.

Mit lautem Gebrüll und dem Titel „Totgesagte leben länger“ geht’s los los. Scorbut machen klar, dass man wieder da ist und das mit purer Wut und Aggression. Weiter geht’s mit dem Song „Dein Stern„, in dem die Vergangenheit zu einigen Leuten verarbeitet wird. Der Song „Adrenalin“ beschreibt, dass ein jeder einen Dämon in sich stecken hat, der über gut und böse entscheidet. Die Liebe zu den Tattoos wird im Titelsong „Unter die Haut“ klar, in dem man über die Gier und die Lust der Nadel schreibt und singt.

Weiter Themen des Albums sind die Presse, die immer alles falsch schreibt, den netten Rausch nach einer durchzechten Nacht und dem lieben Alkohol. Im Song „Heut Nacht“ hat man sich Schulle von Toxpack als Verstärkung geholt, was eine wirklich gelungene Abwechslung bietet. Der Song „König Alkohol“ beginnt mit einem sehr bekannten Spruch von Bud Spencer, was sehr gefällt und gut passt.

Bevor es dem Outro entgegen geht, gibts den Song „Unerwünscht„, der sicherlich einer der Ohrwürmer des Albums ist. Danach gibt es noch 2 Bonustracks von alten Album, einmal den Song „Scorbut“ und als letzten Song „Bastard„.

Alles in allem ein geiles Streetpunk Album, was man sich durchaus das ein oder andere Mal zu Herzen führen darf. Durchdachte Texte, sehr knallende Instrumente und eine Stimme, die doch sehr an Kevin Russell von den Böhsen Onkelz erinnert, untersetzt mit vielen Chören. Wer also auf die Onkelz steht oder Toxpack gerne hört, der macht nichts verkehrt, da Scorbut eine gute Mischung aus beiden Bands gefunden hat, mit vielen eigenen Einflüssen. Empfehlenswert!

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