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Clayface: Kinostart, Trailer und Besetzung – was dich im DC-Horrorfilm erwartet

Clayface startet am 22. Oktober 2026 im Kino: James Watkins inszeniert den DC-Horrorfilm mit Tom Rhys Harries. Trailer, Besetzung und Faktencheck.

6 Min. Lesezeit

Teaserplakat zum DC-Horrorfilm „Clayface“ mit einem zerfließenden Gesicht, Kinostart 22. Oktober 2026.
Grafik: Pressure Magazine · Bild: Warner Bros. / DC Studios

Der Clayface Kinostart liegt auf dem 22. Oktober 2026, neun Tage vor Halloween, und das Datum ist mit Bedacht gewählt. DC Studios bringt mit dem Film über den Gestaltwandler aus Gotham zum ersten Mal einen lupenreinen Horrorstoff auf die Leinwand: Body-Horror mit US-Freigabe „R“, inszeniert von James Watkins, erdacht von Mike Flanagan. Einen Umhang trägt hier niemand.

Für das neue DC-Universum von James Gunn und Peter Safran ist das ein Versuch mit offenem Ausgang. Nach „Superman“ und „Supergirl“ soll ausgerechnet ein Schurke aus der zweiten Reihe zeigen, dass die Marke auch ohne Weltrettung trägt.

Clayface auf einen Blick

Deutscher Kinostart22. Oktober 2026 (Donnerstag)
TitelClayface (Originaltitel: Clayface)
RegieJames Watkins
DrehbuchMike Flanagan und Hossein Amini, nach einer Geschichte von Mike Flanagan
BesetzungTom Rhys Harries, Naomi Ackie, Max Minghella, Eddie Marsan, David Dencik
VerleihWarner Bros. Pictures Germany
GenreHorror, Thriller, Comic-Verfilmung
Laufzeit108 Minuten (Angabe der Kinos)
FSKnoch nicht bekannt gegeben (USA: R-Rating)
VorlageDC-Comics, Figur Matt Hagen alias Clayface
MusikVolker Bertelmann
StandOktober 2026

Clayface im Kino: Handlung, Macher und Vorlage

Die Handlung ohne Spoiler

Matt Hagen ist auf den Straßen von Gotham groß geworden und steht als Schauspieler kurz vor dem Sprung nach ganz oben. Dann gerät er an einen Gangsterboss, und danach ist von dem Gesicht, mit dem er Karriere machen wollte, nicht mehr viel übrig. Eine Wissenschaftlerin bietet ihm eine experimentelle Behandlung an. Sie wirkt, nur anders als versprochen: Hagens Körper wird formbar wie nasser Ton, er kann fremde Züge annehmen und verliert dabei Stück für Stück, was ihn als Menschen ausgemacht hat.

Der Verleih umreißt den Film auf seiner deutschen Filmseite als Weg vom Straßenjungen zum Hollywoodstar, der tragisch endet. In der internationalen Ankündigung fallen dazu die Stichworte Identitätsverlust, eine zerstörerische Liebe und die dunkle Seite wissenschaftlichen Ehrgeizes. Die Trailer zeigen das Krankenbett, den Verband und die ersten Verwandlungen. Wie die Figur am Ende aussieht, hält das Marketing auffällig konsequent zurück.

Regie und Besetzung

James Watkins hat sich mit „Eden Lake“ (2008) einen Namen gemacht, später „Die Frau in Schwarz“ gedreht und 2024 das Remake „Speak No Evil“ abgeliefert. Das Drehbuch stammt von Mike Flanagan, dem Kopf hinter „Spuk in Hill House“ und „Midnight Mass“, der die Idee selbst bei DC Studios eingereicht hat. Hossein Amini („Drive“) hat die Fassung überarbeitet.

Die Hauptrolle spielt der Waliser Tom Rhys Harries, den du am ehesten aus der Serie „Suspicion“ oder aus dem deutschen Kinofilm „Sisi & Ich“ kennst. Ein großer Name ist er nicht, und für einen Film über einen Mann, dem das eigene Gesicht abhandenkommt, ist das eher ein Vorteil. Naomi Ackie („Mickey 17“, das Whitney-Houston-Biopic „I Wanna Dance with Somebody“) spielt die Wissenschaftlerin, Max Minghella („The Handmaid’s Tale“) einen Polizisten aus Gotham. Eddie Marsan und David Dencik sind ebenfalls dabei, ihre Rollen hat das Studio bisher nicht benannt. Als Produzenten zeichnen Matt Reeves, Lynn Harris, James Gunn und Peter Safran.

Die Vorlage und der Platz im DC-Universum

Clayface gehört zu den ältesten Gegenspielern von Batman. Der erste Träger des Namens, Basil Karlo, tauchte schon 1940 in den Comics auf, Matt Hagen folgte 1961. Der Film nimmt Hagens Namen und verbindet ihn mit der Schauspielerbiografie, so wie es 1992 die Zeichentrickserie „Batman: The Animated Series“ in der Doppelfolge „Feat of Clay“ vorgemacht hat. Flanagan hat die Serie als Bezugspunkt genannt, Produzent Peter Safran zog öffentlich den Vergleich zu David Cronenbergs „Die Fliege“.

Im Fahrplan von DC Studios ist „Clayface“ der dritte Kinofilm des Kapitels „Gods and Monsters“. Gedreht wurde im Herbst 2025 in Liverpool, das hier Gotham doubelt, sowie in den Warner-Studios in Leavesden. Ursprünglich sollte der Film schon im September anlaufen. Im Februar 2026 schob Warner ihn um sechs Wochen nach hinten, in Deutschland vom 10. September auf den 22. Oktober.

Der deutsche Trailer vom offiziellen Kanal des Verleihs:

Faktencheck: Bestätigt, Gerücht, offen

Bestätigt

  • Deutscher Kinostart am 22. Oktober 2026 im Verleih von Warner Bros., der US-Start folgt einen Tag später.
  • Regie James Watkins, Drehbuch Mike Flanagan und Hossein Amini, Hauptrolle Tom Rhys Harries als Matt Hagen.
  • In den USA hat der Film ein R-Rating erhalten, begründet unter anderem mit blutiger Gewalt und Gore.
  • Die Musik schreibt Volker Bertelmann.
  • Die Kinos führen den Film mit 108 Minuten Laufzeit.

Gerücht

  • Ein Budget von rund 40 Millionen US-Dollar: Die Zahl kursiert in der Fachpresse, unter anderem bei kino.de und PC Games. Das Studio hat sie nicht bestätigt.
  • Ein Auftritt von Batman: Darüber spekulieren unter anderem TechRadar und PC Games. Besetzt ist die Rolle im neuen DC-Universum bislang nicht, und Watkins hat die Erwartung im Gespräch mit Entertainment Weekly gedämpft. Unbestätigt.

Offen

  • Die deutsche Altersfreigabe. Bei einem R-Rating dieser Art ist eine Freigabe ab 16 der übliche Fall, entschieden hat die FSK aber eigenständig.
  • Welche Figuren Eddie Marsan und David Dencik spielen.
  • Wie eng der Film an andere DC-Projekte anknüpft.
  • Ob und wann ein Soundtrack-Album erscheint.

Soundcheck: So klingt Clayface

Für die Musik hat DC Studios einen Mann aus Düsseldorf geholt. Volker Bertelmann, vielen noch unter seinem Künstlernamen Hauschka geläufig, gewann 2023 den Oscar für „Im Westen nichts Neues“ und war für „Konklave“ erneut nominiert. Seine Verpflichtung hat Film Music Reporter Ende Mai 2026 gemeldet.

Bertelmann arbeitet gern mit präpariertem Klavier und mit Klängen, die eher knirschen als schwelgen. Das Drei-Ton-Motiv aus dem Kriegsfilm hatte mehr mit Industrial zu tun als mit klassischem Hollywood-Orchester. Für einen Film über einen Körper, der seine Form verliert, ist das eine stimmige Wahl. Ein Album zum Score ist noch nicht angekündigt.

Häufige Fragen zu Clayface

Wann startet Clayface in Deutschland im Kino?

Clayface startet am Donnerstag, 22. Oktober 2026, in den deutschen Kinos. Verleih ist Warner Bros. Der Termin steht so auf der offiziellen deutschen Filmseite und in den Programmen der großen Kinoketten. In den USA läuft der Film einen Tag später an. Stand: Oktober 2026.

Ab wie viel Jahren ist Clayface?

Eine deutsche Altersfreigabe ist noch nicht bekannt gegeben worden. In den USA hat der Film ein R-Rating bekommen, unter anderem wegen blutiger Gewalt und Gore. Filme mit dieser Einstufung landen in Deutschland meist bei einer Freigabe ab 16 Jahren, in härteren Fällen ab 18. Stand: Oktober 2026.

Kommt Batman in Clayface vor?

Bestätigt ist das nicht. Die Geschichte spielt in Gotham, erzählt aber die Entstehung von Clayface und stellt Matt Hagen in den Mittelpunkt. Einen Batman-Darsteller für das neue DC-Universum hat DC Studios bisher nicht vorgestellt, und Regisseur James Watkins hat Hoffnungen auf einen großen Gastauftritt in einem Interview gebremst. Stand: Oktober 2026.

Wo kann man Clayface streamen?

Zum Start gibt es Clayface ausschließlich im Kino. Einen Termin für Streaming, Blu-ray oder 4K UHD hat Warner für Deutschland noch nicht genannt. Naheliegend wäre später der hauseigene Dienst HBO Max, bestätigt ist das aber nicht. Erfahrungsgemäß vergehen bis dahin einige Wochen. Stand: Oktober 2026.

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Wer sich vor dem Kinobesuch einstimmen will, greift zur Zeichentrickserie mit der Doppelfolge „Feat of Clay“: Batman: The Animated Series auf Blu-ray*. Die Comic-Herkunft der Figur findest du unter Batman-Comics mit Clayface*, und wie James Watkins Spannung baut, zeigt Speak No Evil auf Blu-ray*.

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Pressure Fazit

„Clayface“ ist der Film im DC-Kalender, bei dem am wenigsten vorhersehbar ist, was am Ende herauskommt, und das macht ihn interessant. Ein Horrorregisseur mit klarer Handschrift, ein Autor mit Gespür für tragische Monster und ein Oscar-Komponist aus Düsseldorf sind ein Paket, das man einem Comic-Film selten mitgibt. Die Fragezeichen stehen beim Marketing, das sein Monster versteckt, und bei der FSK. Merk dir den 22. Oktober vor und schau dir vorher den Trailer an: Wenn dich das Krankenhausbett nicht abschreckt, bist du hier richtig.

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