Fiddler’s Green – Devil’s Dozen – Album Review

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Fiddler’s Green – Devil’s Dozen – Album Review

Bei dem neuesten Werk „Devil’s Dozen“ von FIDDLER’S GREEN geht es mit 13 Songs diabolisch zu. Das gehörnte Albumcover in mächtigem Schwarz und feurigem Rot trägt seinen Teil zum sündigen Musikgenuss bei.

Der Teufel liegt bekanntlich im Detail und so hat sich die Truppe diesmal ein neues Produzententeam mit Jörg Umbreit und Vincent Sorg an Bord geholt, um den trotzigen Lyrics und harten Riffs noch mehr „Wumms“ und musikalischen Tiefgang verleihen. Doch, ob dieses Vorhaben beim Silberling „Devil’s Dozen“ geglückt ist? Wir finden ja, denn deutlich hörbar begeht die Band mit diesem exzellenten Ergebnis neue Wege, klingen deutlich offener und zünden obendrein eine Hit-Rakete nach der anderen.

Herrlich melodisch und feierlich mit einem Shanty-Chor erklimmt sich „Blame it on me“ durch den Gehörgang ins Hirn und bleibt dort in wohliger Erinnerung, auch wenn der Text von einem tödlichen Ende handelt.

Mit dem Song „Down“ wird der internationalen Fan-Community Tribut gezollt. Sprachlich sind Textzeilen von Spanisch, Italienisch, Deutsch bis hin zu Latein musikalisch geschickt verarbeitet worden.

Eine Ode an die Freundschaft liefern Fiddler’s Green mit „Perfect Gang“ und singen „We’ll walk, we’ll drink, we’ll dance, we’ll sing until we see the morning’ light“.

Mit „Boat on the River“ gibt es außerdem eine wunderbar-gelungene Cover-Version des 80er Jahre Rock-Klassikers der Band Styx.

Die Mixtur aus dem rebellischen Irish-Rock mit einem starken Priese Punk geht abermals auf, macht Spaß und Lust auf schweißtreibende Abende auf einem der nächste Fiddler’s Green Konzerten.

Ob die „13“ Devil’s Dozen Songs den Herren von Fiddler’s Green mehr Unglück als Glück bringen werden, kann die Pressure Magazine Redaktion mit Gewissheit ausschließen. Die Scheibe ist höllisch gut und macht teuflisch viel Spaß!

Album Review von Marcus Liprecht

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