+++ Update vom 22.03.2020: Auf Grund des Corona-Virus werden derzeit viele Veranstaltungen bundesweit von den örtlichen Behörden kurzfristig unterbunden – in vielen Fällen auch jegliche öffentliche Veranstaltungen, ganz gleich wie viele Besucher geplant wurden. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand der Veranstaltungen auf den Internetseiten der Veranstaltungsstätten oder der jeweiligen Homepage des Veranstalters. Bitte haben Sie auf Grund der kurzfristigen behördlichen Anweisungen Verständnis, wenn die jeweiligen Veranstalter zunächst prüfen müssen, ob Sie die betreffende Veranstaltung verlegen können oder diese gänzlich absagen müssen. In der Regel können die Veranstaltungen auf einen alternativen Termin verschoben werden; die Tickets behalten in diesen Fällen Ihre Gültigkeit. +++

Die großen Konzertveranstalter CTS Eventim und Deutsche Entertainment (DEAG) sehen sich von der Ausbreitung des “Coronavirus”, Covid – 19 und der Empfehlung der Bundesregierung nicht betroffen.

Ein Großteil der von den Konzernen organisierten Konzerte und Festivals sei erst im Sommer und im weiteren Verlauf der zweiten Jahreshälfte geplant.

– Derzeit Durchführung aller Veranstaltungen grundsätzlich geplant
– Verantwortungsvolle Abwägung und Entscheidung im Einzelfall

Covid-19 Warnung: Jens Spahn empfiehlt Absage von Großveranstaltungen, um Corona-Ausbreitung zu verlangsamen (Pressure Magazine berichtete)

Zahlreiche Veranstalter fürchten wegen des Coronavirus um ihre Existenz. Durch die Absage von Konzerten und Festivals drohen heftige Einbußen. Zudem sind Käufer aus Angst zaghaft mit den Ticketkäufen.

Anders sehen das die beiden größten Veranstalterfirmen Eventim und DEAG, diese nahmen heute Stellung aufgrund der jüngsten Entwicklungen bezüglich des “Coronavirus“, Covid – 19, und der aktuellen Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, wonach Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abgesagt werden sollen.

“Großveranstaltungen sind zum Teil versichert, bei kleineren Events ist das häufig nicht der Fall”, erklärte ein Eventim-Unternehmenssprecher am Montag, dem 9. März 2020.

Der Konkurrent DEAG ist nach eigenen Angaben “vollumfänglich versichert”, falls Events abgesagt werden müssen. Die DEAG hat unter anderem die Rockband “Deep Purple” und die “Toten Hosen” im Programm.

So gab die Deutsche Entertainment AG (DEAG) an, derzeit keine Veranstaltungen aufgrund ihrer Besucherzahl absagen zu wollen:

“Die DEAG wird bei den Veranstaltungen ihrer Konzerngesellschaften in enger Abstimmung mit den jeweiligen Künstlern, ihren Partnern und den örtlichen Behörden eine Analyse des jeweiligen Einzelfalls vornehmen und darauf aufbauend eine Einzelfall-Entscheidung treffen.

Dabei fühlt sich die DEAG der Gesundheit ihrer Kunden, aber auch deren Begeisterung für die jeweiligen Events verpflichtet. Die letztendliche Entscheidung über die Durchführung von Veranstaltungen sieht die DEAG dabei bei den verantwortlichen Behörden angesiedelt und respektiert die Entscheidung jedes Besuchers über die Teilnahme an Großveranstaltungen.”

Die DEAG wird bei den Veranstaltungen ihrer Konzerngesellschaften in enger Abstimmung mit den jeweiligen Künstlern, ihren Partnern und natürlich den örtlichen Behörden eine verantwortungsvolle Analyse des jeweiligen Einzelfalls vornehmen und darauf aufbauend eine adäquate Einzelfall-Entscheidung treffen. Dabei fühlt sich die DEAG der Gesundheit ihrer Kunden aber auch deren Begeisterung für die jeweiligen Events verpflichtet. Die letztendliche Entscheidung über die Durchführung von Veranstaltungen sieht die DEAG dabei bei den verantwortlichen Behörden angesiedelt und respektiert die Entscheidung jedes Besuchers über die Teilnahme an Großveranstaltungen.

Bis auf Weiteres werden deshalb alle Veranstaltungen unabhängig von der jeweiligen Teilnehmerzahl planmäßig durchgeführt. Eventuelle Absagen von Veranstaltungen von “hoher Hand” werden selbstverständlich umgehend umgesetzt. Für diesen Fall verfügt die DEAG über einen vollumfänglichen Versicherungsschutz. Von behördlicher Seite abgesagte Veranstaltungen auch aufgrund von Covid – 19 sind vollumfänglich versichert. Die DEAG wird auf Basis der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) und in Abstimmung mit den verantwortlichen Behörden die erforderlichen Vorkehrungen für einen sicheren ordnungsgemäßen Ablauf aller Veranstaltungen treffen und umsetzen.

Veranstaltung wegen Coronavirus abgesagt: Geld zurück oder Nachholtermin?

Immer mehr Veranstaltungen werden aufgrund des Coronavirus abgesagt. Doch was passiert, wenn Veranstaltungen wie Konzerte oder Festivals wegen des Coronavirus abgesagt werden? Nur in bestimmten Fällen gibt’s das Geld zurück.

Falls eine Veranstaltung als Vorsichtsmaßnahme nun doch wegen des Coronavirus abgesagt werden muss, dann stellt sich die Frage: Wie bekomme ich mein Geld zurück?

Dazu äußerte sich der Ticketverkäufer Eventim gegenüber Watson: “Bei Großveranstaltungen wird generell versucht, die Veranstaltung erst einmal zu verschieben. Das wäre auch bei anderen Gründen der Fall, etwa wenn eine Veranstaltung nicht stattfinden kann, weil einer der Künstler krank wird.”

Robert-Koch-Institut gibt Tipps für Veranstaltungen

Das Institut warnt auf einer Kriterienliste davor, Veranstaltungen in geschlossenen Räumen stattfinden zu lassen. Außerdem sollen die Menschen auf der Veranstaltung möglichst weit weg voneinander stehen und wenig Körperkontakt haben.

Das wichtigste ist aktuell, den Sachverhalt konsequent ernst zu nehmen aber dabei nicht in Hysterie zu verfallen.

Tipp: Informiert euch umfangreich über die Maßnahmen, die vor Ort getroffen auf Veranstaltungen werden, um die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum zu reduzieren.