Berlinale 2020: die Gewinner

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Die Jury hat gewählt und die Preisträger der Berlinale 2020 stehen fest.

Der Goldene Bär für den besten Film ging an den iranischen Regisseur Mohammed Rassulof für „Es gibt kein Böses“. Es ist der dritte Goldene Bär für einen Regisseur aus dem Iran: 2011 gewann „Nader und Simin – Eine Trennung“ von Asghar Farhadi, 2015 „Taxi Teheran“ von Jafar Panahi.

Zur besten Schauspielerin mit dem silbernen Bären wurde Paula Beer in “Undine” gekürt. Das männliche Pendant ging an Elio Germano in “Hidden Away”.

Der Alfred-Bauer-Preis wurde dieses Jahr erstmals nicht mehr vergeben.

Hintergrund ist dabei die Entdeckung gewesen, dass der Festivalleiter Bauer in der Vergangenheit ein hochrangiger Funktionär der NS-Filmbürokratie gewesen sein soll.

Hier die wichtigsten Preisträger der Berlinale 2020 im Überblick:

GOLDENER BÄR FÜR DEN BESTEN FILM
“Es gibt kein Böses“ von Mohammad Rasoulof

SILBERNER BÄR / GROßER PREIS DER JURY
“Never Rarely Sometimes Always“ von Eliza Hittman

SILBERNER BÄR FÜR DIE BESTE REGIE
Hong Sangsoo für „Die Frau, die rannte“

SILBERNER BÄR FÜR DIE BESTE SCHAUSPIELERIN
Paula Beer in “Undine”

SILBERNER BÄR FÜR DEN BESTEN SCHAUSPIELER
Elio Germano in “Hidden Away”

SILBERNER BÄR FÜR DAS BESTE DREHBUCH
D’Innocenzo Brothers für “Favolacce”

SILBERNER BÄR FÜR EINE HERAUSRAGENDE KÜNSTLERISCHE LEITUNG
Jürgen Jürges für die Kamera in „DAU. Natasha“

BERLINALE DOKUMENTARFILMPREIS
„Irradiés“ von Rithy Panh

GWFF PREIS BESTER ERSTLINGSFILM
„Los conductos“ von Camilo Restrepo

GOLDENER BÄR FÜR DEN BESTEN KURZFILM
„T“ von Keisha Rae Witherspoon

SILBERNER BÄR / PREIS DER JURY KURZFILM
“Filipiñana” von Rafael Manuel

BERLIN SHORT FILM CANDIDATE FOR THE EUROPEAN FILM AWARDS
“It Wasn’t the Right Mountain, Mohammad” von Mili Pecherer

GLÄSERNER BÄR FÜR DEN BESTEN FILM
„Streuner und Banditen“ von Alexandre Rockwell

GLÄSERNER BÄR FÜR DEN BESTEN KURZFILM
„Der Name des Sohnes“ von Martina Matzkin

GROSSER PREIS DER INTERNATIONALEN JURY
„Die Wölfe“ von Samuel Kishi Leopo

SPEZIALPREIS DER INTERNATIONALEN JURY
„Der Name des Sohnes“ von Martina Matzkin

Quelle: www.FirstNews.de