Warstreet – Everybody gets hurt

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Label: Shining Records
Veröffentlichung: 01.05.2011

Aus Karlsruhe kommen die Jungs deren Platte ich gerade in den Händen halte. Schon die Aufmachung lässt viel erwarten. Ein schickes Digipack in schwarz/weiß gehalten, mit einem angepisst wirkenden Brüllaffen darauf. Also ich steh drauf.

Zunächst einmal muss ich sagen, schade dass es nur eine 5 Song Mini-CD geworden ist. Aber diese Songs wissen zu überzeugen. Schön im D.I.Y. Stil produziert in einem rotzigen Soundgewand welches das Old-School Herz höher schlagen lässt.

Soundtechnisch bewegen wir uns im Bereich Mitte/Ende 80er bis Anfang 90er Ami-Hardcore mit einer Stimme die stellenweise etwas an Negative Approach erinnert.

Hitpotential kann man in allen Songs entdecken aber meine absoluten Favoriten sind „No justice“ und „Blood on the mirror“. Beides Beispiele welche die Vielseitigkeit von WARSTREET deutlich machen. Während es bei „No justice“ direkt und straight zur Sache geht, kommt „Blood on the mirror“ anständig groovend daher. Außerdem gibt es hier ein cooles Sample als Intro . Mitgröhltechnisch hat auf „Everybody gets hurt“ jeder Song was zu bieten und es wird sicherlich auch für jeden was dabei sein.

 

Da die Platte ja tatsächlich nicht so lang ist, komme ich hier auch schon zu meinem Ende. Eine gelungene Scheibe die ruhig noch ein paar Kracher mehr haben könnte. Aber wollen wir mal nicht meckern.

Auf jeden Fall kommt das Ding sehr ehrlich rüber und wirkt zu keiner Zeit aufgesetzt. Dafür gibt’s von mir beide Daumen hoch und wenn die Jungs bei mir in der Nähe mal zocken, werd ich sicherlich zugegen sein.

 

Tracklist:

1. Godfather
2. Blood on the mirror
3. My way
4. No justice
5. Nothings left

 

Review von Vogo

Wertung: 0=5 Sterne