Toxpack - Schall und Rausch - Musik und Lifestyle Magazin - Pressure Magazine Toxpack - Schall und Rausch
 
 

 

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Toxpack – Schall und Rausch

 
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Overview
 

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Veröffentlichung: 31.03.2017
 
Website: www.toxpack.de
 
Sound
 
 
 
 
 


 
Texte
 
 
 
 
 


 
Cover Artwork
 
 
 
 
 


 
Bewertung
 
 
 
 
 
5/5


Leserwertung
noch nicht bewertet

 

Was rockt


"Bis zum letzten Ton", "Unbelehrbar", "Alles auf Anfang", "Willkommen im Klub"

Was nicht rockt


"In Trümmern"
  

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Veröffentlicht am 25. März 2017 von

 
Plattentest | Album Kritik | Review - Pressure Magazine Bewertung
 
 

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TOXPACK sind gewaltig sauer und haben die Faxen dicke. Sänger Schulle, Gitarrist Tommi und Co. holen den Amboss zum allseitigen Rundumschlag und liefern mit ‚Schall und Rausch‘ die musikalische Antwort auf Lästermäuler, Neid und Missgunst mit aller Härte!

Hier kommt ein Satz heiße Ohren von den Streetcore-Halunken aus Ostberlin. Das neue Album „Schall und Rausch“ erscheint am am 31. März 2017 über Napalm Records. Zurück zu den Wurzeln, nach über 10 Jahren wurde die Platte wieder in Berlin bei den beiden Produzenten Florian Nowak und Marc Wüstenhagen vom Dailyhero Recordings Studio Berlin aufgenommen.

Was dabei herausgekommen ist, kann nicht minder als die gewaltigste Pissmarke der Szene im Jahr 2017 bezeichnen. Doch alles der Reihe nach in der TOXPACK Schall und Rausch Kritik:

Gleich zu Beginn gibt’s von der Band im Song „Kommerz (Die Geier kreisen weiter)“ die Abfuhr an alldiejenigen, die der Band übel nachgeredet haben, nachdem das Vorgängeralbum „Friss!“ im Jahr 2014 auf Platz 16 der deutschen Albumcharts landete. Gute Bands bleiben nie lange ein Geheimnis, doch Toxpack Kommerz vorzuwerfen? Fuck you! „Wir sind gerne euer Feindbild, für uns alles kein Problem, doch versucht uns in die Augen zu seh’n!“ Toxpack klingen mit „Schall und Rausch“ kein bisschen bequem und Null Mainstreamkompatibel sodass Vorwürfe dieser Art an der Faust enden.

Und weil man von dieser Art Vorwürfe, wie vor den Kopf gestoßen war, gibt es mit dem Song „Reden, Lästern, Lügen“, gleich noch ein weiteres musikalisches Statement mit Ohrwurm-Charakter obendrauf „Wie lebt es sich in einer Welt in der nur Neid & Missgunst zählt / Wo andere nichts zu sagen haben / Was ihr nicht habt darf keiner haben / Was ist eure Intention? Ein bisschen traurig seid ihr schon und hätte ich die Qual der Wahl, mach ich es kurz – Ihr könnt mich mal!

TOXPACK vereinen seit ihren Anfangstagen eine Fangemeinde der Musik-Genres Punk, Oi!-Musik, Rock, Metal und Hardcore in all seinen Facetten und vor allem Liebhabern energetischer Musik zum Mitgröhlen und Pogen.

Bei „Willkommen im Klub“ handelt es sich um einen typischen Toxpack Song, der amtlich nach vorne geht du zeigt, wo der Hammer hängt. Mit der Textzeile „In meinem Kopf da toben Kriege, Sex und Suff & wilde Spiele“ stellen die Berliner sogar noch geschickt einen Querverweis für Kenner auf deren 2005er Platte „Aggressive Kunst“ her.

Die beiden Tracks „Komm mit mir“ und „Narben der Vergangenheit“ klingen in puncto Text, Arrangement und Gesang ziemlich nahe an Songs der Böhsen Onkelz in der Phase zwischen „Viva Los Tioz“ und „Dopamin“. Zwar ist das nicht ungewöhnlich, da die Truppe ihren Vorgänger „Friss“ ja bereits im Studio23 der Frankfurter Rocker nebst Stephan Weidner als Gastsänger auf dem Album aufgenommen haben, jedoch hätte man doch eher 2014 vermutet, dass der Sound dabei abfärben könnte. Die beiden Nummern macht das keineswegs weniger gut, sondern rocken ganz amtlich und klangvoll brilliant durchs Gebälk.

Einen musikalischen Gastbeitrag gibt es diesmal von den Musikern Gunnar und Stefan der deutschen Punklegende DRITTE WAHL. So bietet die Musikerkollaboration mit „In Trümmern“ eine treffsichere verbale Auseinandersetzung des derzeitigen Wahnsinns auf dieser Welt. „Erst wenn die letzten Bomben fallen und diese Welt in Trümmern liegt, wird man in unserer Asche lesen: Jedem das, was er verdient“. Obwohl der Songtext über Waffenunruhen, Terrorismus und Glaubenskriegen zeitlich betrachtet seine Berechtigung hat, kann das Lied nicht vollends überzeugen bewegt sich auf dem Gesamtwerk jenseits des roten Pfadens.

Zwischen all den schweren Gitarrenriffs und Schlagzeugsalven drückt sich mit „Unbelehrbar“ vollkommen unerwartet, eine Midtempo-Nummer im molligen Soundgerüst eines Social Distortion Songs und mit der elterlichen Botschaft: „Wie du wieder aussiehst, total verboten / und deine Freunde sind doch alle nur Chaoten / sie ziehen Dich in den Abgrund / wann wirst Du es verstehen / so wirst du nie was erreichen in deinem ganzen Leben“ Klar, dass Toxpacks Darbietung mit reichlich Authentizität durch die Boxen katapultiert wird und der Song mit der positiven Erkenntnis endet, es zu etwas gebracht zu haben. Vermutlich einer der persönlichsten Songs dieser Scheibe, mit dem keiner in dieser Form gerechnet hat.

Schall & Rausch“ zeigt Mut zu mehrchörigen und stadiontauglichen Refrains mit viel Melodie und filigranen Spielereien im Klangteppich, die noch nie zuvor auf einem Toxpack-Album, eine noch nie dagewesenen Tiefe und Breite aufweisen. Brachial, melodisch, mit ordentlich Vollgas geht die Scheibe druckvoll nach vorne. Dem typischen Toxpack „Streetcore“ Sound ist die Band definitiv treu geblieben und haben ihren Wertbeitrag für die Szene nochmals manifestiert und mit einem Vorschlaghammer als Eckpfeiler in den Boden gerammt.

Die Jungs kommen so brachial, wie eine gewaltige Abrissbirne durch die Boxen und liefern so herrlich authentisch und direkt mit „Schall und Rausch“ das mit Abstand stärkste und vielseitigste Album ihrer Geschichte ab.

TOXPACK setzen mit „Schall & Rausch“ eine gewaltige Pissmarke im Jahr 2017 und zugleich das mit Abstand beste Album der Band. Die volle Punktzahl gibt es dafür in der Pressure Gesamtwertung!

Perfektioniert wird das musikalische Schaffen durch das Coverdesign und Albumartwork, das von keinem geringeren, als Ado von Betontod und seinem Designstudio Antigrafix treffsicher umgesetzt wurde und zu Toxpack, wie Arsch auf Eimer passt.

Und weil es in diesem Zusammenhang perfekt passt, schließt diese Plattenkritik mit einem Statement von Gitarrist Tommi Tox ab. Und zwar über die Beweggründe, einen Song über Standhaftigkeit und die TOXPACK Fangemeinde zu schreiben:

„Die Szene braucht euch – denn ihr seid die Szene!

Eure Besuche in den Clubs, auf den kleinen Shows, jeder Shirt-Kauf und jede verkaufte Platte sorgt dafür, dass wir und viele, viele geile Bands einfach immer weiter rocken können. Ohne Kompromisse, ohne Zugeständnisse, ohne den Tritt auf die Bremse. Ihr unterstützt uns seit vielen Jahren, und wir wissen, wer ihr seid: Ihr seid die Szene! Zeit, mal wieder was zurückzuzahlen: Hier kommt für euch und uns ‚Bis zum letzten Ton‘, unser Manifest in Sachen Standfestigkeit. Kein Schritt zurück, sondern immer nur nach vorne. Mit dem Kopf durch die Wand und immer mit Anlauf. 

Wir bleiben wir, auch wenn es manchmal weh tut! Wer zeigt mit Flagge?“ 

Album Review von Marcus Liprecht

 

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Jetzt lesen: Das Interview mit Tommi Tox über ‚Schall und Rausch‘

Seht das Video „Bis zum letzten Ton“ von TOXPACK 

TOXPACK Schall und Rausch Tracklist:

1. Intrada
2. Kommerz (Die Geier kreisen weiter)
3. Willkommen im Klub
4. Auf alte Tage
5. Bis zum letzten Ton
6. Reden, Lästern, Lügen
7. Die Letzten, die sich noch dagegen stellen
8. In Trümmern
9. Komm mit mir
10. Wenn Du willst
11. Narben der Vergangenheit
12. Gib mir Dein Geld
13. Nichts geht mehr
14. Unbelehrbar
15. Alles auf Anfang
16. Profectio

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