The Vendetta – Ultraumatic

Label: Street Justice Records
Veröffentlichung: 27. April 2007

Zuerst langweilig, dann übertrieben abwechslungsreich. So lautet mein Fazit zu „Ultraumatic“. So nennt sich die neue Scheibe von The Vendetta. Die vier Jungs aus Mailand waren früher als Bloodline unterwegs und man sollte meinen, dass die Italiener nach 6 gemeinsamen Jahren ein bisschen mehr zu bieten haben sollten. Auf den 11 regulären Tracks des Albums klauen sie aber mehr, als dass man irgendwo Originalität und Innovation erkennen würde. Songs wie „Fall And Rise“ oder „Streetburner“ krachen zwar rein und der eine oder andere Fußwipper entlockt er dem Zuhörer, doch im Großen und Ganzen bleibt es ein Einheitsbrei, der zu sehr nach Motörhead und Megadeath klingt. Leider hört man kein The Vendetta. Man fragt sich einfach nach fast jedem Song: „Moment mal, hab ich das nicht eben schon mal gehört?“ Auch das Beherrschen ihrer Instrumente ist mehr von Durchschnittlichkeit geprägt, als von Virtuosität. Das ganze Album dümpelt kraftlos vor sich hin. Daran ändern auch die 8 Bonustracks nichts. Hier versuchen die Vier nun ihre Abwechslung in ein paar Tracks zu quetschen. Ein bisschen Truemetal-Gesang, drückende Gitarrensolis und viel Doublebass. Aber irgendwie funktioniert das für mich auch nicht. Die Songs haben zwar eine gewisse Energie, aber das ganze Album zieht sich ungemein in die Länge, bleibt aber trotzdem kein bisschen hängen.

Wertung: 0=2 Sterne

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