Label: Side One Dummy Records
Veröffentlichung: 08.04.2011

Mit ihrem dritten Album „Crossing The Rubicon“ landete die Band The Sounds um die blonde Sängerin Maja Ivarsson und Gitarrist Felix Rodriquez vor zwei Jahren einen Charts-Erfolg in den amerikanischen Charts. Zwei Jahre darauf, erschien nun mit Something To Die For am 8. April 2011 das neue Werk des schwedischen Quintetts.

Die neuen Songs haben sie in ihrem schwedischen Studio im Laufe des Jahres 2010 selbst geschrieben und aufgenommen. Nachdem sich The Sounds für ihre vorherigen Alben noch Produzenten engagiert hatten, haben sie die Produktion diesmal komplett in die eigenen Hände genommen.

Herausgekommen sind 10 neue Songs bei denen der Titeltrack „Something To Die For“ zusammen mit „Better Off Dead“ und „The Best Of Me“ zu den deutlich stärkeren Songs des Albums zählen. „Diana“ klingt hingegen so herrlich präpubertär, wie ein Avril Lavigne Song, so das man(n) in der Öffentlichkeit gut daran tut, den Track zu skippen, um peinliche Blicke im Vorfeld zu meiden.

 

Musikalisch beschreiten die Schweden zwar keine gänzlich neuen Wege, beweisen jedoch Mut zu Neuem, in dem die Band ihren Schwerpunkt vom rockigen Gitarrensound in Richtung Electrosound mit Discobeat und Synthesizer verlagert. Mit der Rebellion und der Auflehnung aus der Zeit des Albums “Dying to say this to you” hat „Something To Die For“ kaum noch etwas gemein. In wie weit das für The Sounds in Zukunft gut gehen wird, bleibt abzuwarten, da ihr Label Side One Dummy bis dato als Aushängeschild für Punkrock und Folk-lastige Produktionen galt. Somit wird hier auch die Toleranz ihrer Fans auf eine harte Probe gestellt.

 

Review von Marcus Berg

Wertung: 0=3 Sterne

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