Label: Island (Universal)
Veröffentlichung: 

Zwar finde ich, dass dieses Horrorkonzept ein Album mit Frankensteinfratzen zu schmücken und Titel wie “The Hell Song” zu produzieren in der letzten Zeit etwas abgekaut, aber für mich zählt letztlich die Musik und die ist bei Sum 41 definitiv erste Sahne – vorausgesetzt man findet Gefallen an Skater-Pop-Punk, den diese Jungs hier im Gepäck haben. Im Gegensatz zu Bands, die sich durch einen “One-Hit”-Chartserfolg feiern lassen, finden sich auch hier wieder Songs, die überwiegend so astrein klingen, dass man sich manchmal schon wundert, wie es Bands wie Blink 182, NOFX oder in diesem Fall die Sum’s schaffen, am laufenden Band Hits mit Ohrwurm-Charakter zu produzieren und regelmäßig in den Charts zu punkten.

 

Inhaltlich gibt es eine Packung melancholische Selbstanklagen und wie grausam doch manchmal die Realität sein kann, allerdings gibt es auch eine ordentliche Portion politische und sozialkritische Texte, wie es sich für eine Punkband gehört – so fühlt man sich zeitweise so richtig schön in seine Jugendzeit zurückversetzt. SUM 41 sind definitiv kein “One-Hit”-Wunder, sondern beweisen ihr können durch richtig guten Punkrock.

Wertung: 0=5 Sterne

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