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Suicide Silence – Suicide Silence – Album Review

 
SUICIDE SILENCE veröffentlichen neues Video zu 'Dying In A Red Room'

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Overview
 

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Artist:
 
Label:
 
Veröffentlichung: 24.02.2017
 
Website: http://www.suicidesilence.net
 
Sound
 
 
 
 
 


 
Texte
 
 
 
 
 


 
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Was rockt


"Hold Me Up Hold Me Down" und "Run"

Was nicht rockt


"Doris" und "Silence"
  

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Veröffentlicht am 26. Februar 2017 von

 
Plattentest | Album Kritik | Review - Pressure Magazine Bewertung
 
 

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Mut zum Risiko lautet die Devise des selbstbetitelten Albums „Suicide Silence“.

So sieht die einst im Deathcore verortete Band das am 24. Februar 2017 veröffentlichte Studioalbum offenbar nicht nur als musikalischen Neuanfang aufgrund ihres neuen Sängers Eddie Hermida, sondern vollziehen mal eben auch einen Stilwechsel hinfort vom Deathcore-Sound.

Als die Deathcore Truppe Suicide Silence im Jahr 2014 gerade ihr Studioalbum „You Can not Stop Me“ veröffentlicht hatte, befand sich die Band in äußerst schwierigen Umständen. Denn unmittelbar davor verstarb mit Mitch Lucker, der berühmte Frontmann des Quintetts, an den Folgen eines Motorradunfall. Seine Bandkollegen, Familie und die Fans auf der ganzen Welt fielen in Schockstarre. Darauf hin schloss sich Eddie Hermida als neuer Sänger der Truppe an

Erneut stehen Suicide Silence im Jahr 2017 vor einer neuen Herausforderung, denn es geht um die Selbstfindung der Band. So entschieden sich die Musiker bewusst um eine 180-Grad-Wende bei ihrem  selbstbetitelten Album „Suicide Silence„. Wie die Album-Songs „Doris“ und „Silence“ sehr deutlich zeigen, handelt es ich diesmal um gefühlvollere Downtempo-Tracks, bei denen Eddie Hermida die Deathcore-typischen Kehlkopfbrecher über Board wirft und sich der traditionellen Gesangskunst widmet.

Der Song „Run“ glänzt mit einem elektronischen Intro und kommt dann ganz ordentlich in die Gänge. Hierbei kommt der Gesang klar und deutlich zum Vorschein. Conformity“ ist einer der wahren Perlen der Platte und sollte definitiv gehört werden. Der Song beginnt zunächst harmlos und höchst Emotionen, wandelt sich dann jedoch ab der Hälfte zu einem höchst teuflischen Werk, bei dem keine Gitarrensaite verschont bleibt. Ripping Schreie und Instrumentals fliegen in der alten Schule Suicide Silence Mode, das macht für eine schöne Adrenalin-Eile. Doch vor der Halbmarke fällt das Lied und verliert das krank wie die Höllengeschwindigkeit.

Klar, gibt es hier und da auf der Scheibe auch Mal typisches Core Geschaute und kraftvolle Growls, wie beispielsweise im Song „Hold Me Up Hold Me Down„. Jedoch wollen sich Suicide Silence in der Gesamtbetrachtung ganz offensichtlich von ihren bisherigen Pfaden des Deathcore-Sounds verabschieden und machen sich nun auf zu neuen Ufern. Die aktuelle Scheibe klingt vielmehr nach einer Mix aus Korn, Alice In Chains, Deftones mit einem leichten Sidekick in Richtung Sepultura, Slipknot und einer Spur Limp Bizkit – aber die seichteren Songs der letztgenannten.

Ob die Fans von Suicide Silence diesen Sinneswandel nachvollziehen und den Weg weiter mitgehen, das steht auf einem anderen Blatt und wird sich in den kommenden Monaten herausstellen. Bis dahin werden wir die Truppe auf jeden Fall in diesem Festival-Sommer zum Beispiel auf Rock am Ring und Rock im Park sowie auch auf der Suicide Silence Tour 2017 live auf die Ohren bekommen.

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Album Review von Marcus Liprecht

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