Label: Universal Republic Records
Veröffentlichung: 04.11.2011

Die Band Steel Panther kommt aus Los Angeles und wurde im Jahr 2000 von den Musikern Michael Starr, Satchel, Lexxi Foxxx und Stix Zadinia gegründet. Ihr Musikrichtung kann als Glam/Funmetal bezeichnet werden. Während ihrer Konzerte traten bereits Persönlichkeiten wie Pink, Billy Ray Cyrus, Kelly Clarkson oder auch Avril Lavigne auf.

Ihr aktuelles Album “Balls Out” ist neben vier Singles ihre dritte Veröffentlichung und enthält 14 Titel, inklusive eines Intros. Textlich nimmt die Band sich gerne auf die Schippe und singt teilweise übertrieben über sich selbst. Jeder Song dreht sich an und für sich nur um das Eine, aber eben auf eine ganz witzige Weise. Musikalisch stimmt eigentlich alles, es wird eine gute Mischung aus Heavy Metal und Rock geboten. So wird zum Beispiel im Song “Just Like Tiger Woods” der bekannte Golfspieler auf den Arm genommen:

“If you wanna be like Tiger Woods / Fertilizing ladies in the neighbourhood / Get real rich and you will find / All the hot chicks will want to grind / If you wanna be like Tiger Woods / Grip that shaft like you know you should / Get a platinum card it will be all good / The girls will want you just like Tiger Woods”

Ganz klar ist zu hören, dass Steel Panther von Bands wie Guns N Roses, Bon Jovi oder auch Van Halen inspiriert wurde. Es gibt keinen einzigen Titel auf diesem Album, der nicht gut ins Ohr geht. Das schnelle, teilweise punkige “Supersonic Sex Machine”, “Just Like Tiger Woods”, bei dem man die Füße nicht stillhalten kann, das sehr gitarrenlastige “17 Girls In A Row”, das kraftbetonte “Tomorrow Night” oder der groovige Titel “Gold Digging Whore”; alle Songs sind auf ihre eigene Weise gut. Neben den schnellen und lauten Songs gibt es mit “Why Can’t You Trust Me” und “Weenie Ride” zwei ruhigere Titel, die allerdings auch keineswegs schlecht sind. Stimmlich erinnert Sänger Michael Starr oftmals an Jon Bon Jovi.

Gutes Metalalbum mit einem ordentlichen Schuss Humor. Soundtechnisch stimmt hier alles, Cover und Artwork sind auch in Ordnung. Steel Panther ist eine Band, die aussieht, als käme sie aus den Achtzigern, dieses allerdings mit ihrer Musik und vor allem mit ihren Texten gründlich widerlegen.

 

Review von Florian Puschke

Wertung: 0=3 Sterne

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