Label: District 763 Records
Veröffentlichung: 01.12.2010

Aus Rostock kommen die vier Buben von Rise From Above und präsentieren mit „Phönix“ ihr Debutalbum. Und da ich schon das ein oder andere über die Band gehört habe, war ich natürlich gespannt.

Nach den ersten Klängen dachte ich mir: HM, da hat wohl jemand viel Terror und Born From Pain gehört. Denn genau in diese Kerbe schlagen die Jungs mit voller Wucht. Find ich aber auch gar nicht schlimm, denn das Rad muss ja auch nicht immer wieder neu erfunden werden. Da kann man sich stilistisch ruhig auch mal an vorhandenen bedienen. Textlich wird sich mit aktuellen politischen Themen aber auch mit den klassischen HC Attributen wie Freundschaft und Zusammenhalt befasst.

Nach einem knackigen Intro geht’s dann auch direkt groovig auf die Fresse los mit „Best of Times“. Ein Song zudem sich prima das HC Tanzbein schwingen lässt. Und genau so führt sich das durch das gesamte Album durch. Eine gute Mischung aus Prügel und Groove zu der man Live sicherlich gut abgehen kann.

Auf jeden Song einzeln einzugehen spar ich mir an dieser Stelle einfach mal. Denn hier lohnt sich das reinhören in alle Tracks. Es wird sicherlich für jeden was dabei sein.

Allerdings möchte ich 2 Stücke gerne noch hervorheben. Zum einen haben wir da „We are the underdogs“, ein Titel mit Hitpotential. Auch wenn hier wieder parallelen zu Terror gezogen werden können, stehen Rise From Above ihren „Vorbildern“ (Ich nenn das jetzt einfach mal so) in Sachen Intensität und Wut in nichts nach und es wird auch nicht langweilig den Song ein zweites und drittes Mal zu hören.

Als zweites komm ich noch auf meinen absoluten Favoriten der Platte zu sprechen: „D.I.T.“

Hier findet man die komplette Palette die es braucht um einen guten Song zu machen. Los geht’s mächtig aggressiv, dann wird’s mal wieder gediegen stampfig und zu guter Letzt kommt noch ein geiler melodiöser Mtgröhl-Part. Und spätestens hier wird auch der letzte zum mitmachen animiert. United we stand, sag ich da nur. So gehört sich das.

 

Nun zu meinem Fazit:

Wieder ein gutes Brett aus deutschen Landen auf District 763 Records. Bleibt zu hoffen das Rise From Above ihren Weg weiter gehen und und uns bald den nächsten Longplayer vor den Latz knallen.

Solides Ding mit Potential.

 

Tracklist:
01. Intro
02. Best Of Times
03. Idolized Words
04. New Era
05. Never Let Me Sink
06. John Otto
07. We Are The Underdogs
08. Until The End
09. On A Warpath 2K10
10. D.I.T.

Wertung: 0=4 Sterne

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