Label: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 10.08.2012

Generell kann man sagen, dass der gebotene Hard-Rock der Berliner Band RIFF RAFF sich gewaschen hat. Folglich macht es Spaß, das Album zu hören, auch wenn der Albumstart mit dem Song „Set me off“ nicht ideal gewählt ist. Umso besser brennt sich der darauf folgende zweite Titel „Hail the rockin man“ direkt in die Gehirnwindungen. Mit durchgetretenem Gaspedal geht es hier ordentlich zur Sache!

Mit „Givem Rhythm“ zeigen RIFF RAFF wer ihre maßgeblicher Einflussgeber über die letzten Jahre waren, eine klassische Hard-Rock-Nummer im Stile der australischen Hard-Rock-Vorbilder AC/DC. Mit dem darauf folgenden „Liar“ – für das ebenso auch ein Musikvideo abgedreht wurde – schlagen die Jungs zur Abwechslung eher ruhige Töne an. Eine tolle Powerballade, mit rauchiger Stimme und sehr eingängigem Refrain.

Mit „Im not the One“ und „Good Times Bad Times“ wechseln sich klassischer Biker-Rock und sogar leichte Funk-Parts ab.

Man kann sagen, dass hier eine coole, rockige und groovige Scheibe entstanden ist, die viel zu bieten hat und ordentlich Herzblut vermuten lässt.

Die Scheibe macht ordentlich Druck und drückt in Sachen Sound mächtig nach vorne. Zieht man in Betracht, dass die Scheibe komplett in Eigenproduktion entstanden ist, kann man nur sagen: „Hut ab. Saubere Arbeit, Jungs!“

 

Alles in allem lässt sich LEAVING D.C. gut durchhören. Als absolutes Highlight auf dem Album sei „Miracle Man“ hervorzuheben. Mit einem leichten AC/DC-Einschlag punktet der Song durch seine lässige Passage in der Mitte. Auch der Song „Were only here for the beer“ macht lust darauf live gehört zu werden. Für jede längere Autofahrt darf die Scheibe der Riff Raffs bedenkenlos als musikalische Option mitgeführt werden. Und jetzt: die Fenster runter, Ellenbogen raus und den Regler auf volle Lautstärke!

 

Review von Hendrik Dähnert

 

Video: Liar – Riff Raff

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Wertung: 0=5 Sterne