Morgenrot – Zwischen Freund und Feind

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Label: Burnout Records
Veröffentlichung: 16.03.2012

Ursprünglich wurde die Band Morgenrot im Jahr 2001 gegründet, allerdings bezeichnet die Band die Zeit von der Gründung bis 2005 als Entstehungsphase. Unter dem Einfluss von wechselnden Bandmitgliedern entstanden in diesen Jahren zwei Albem. Erst mit Sänger Jörg, der im Mai 2005 zur Band stiess, konnte man von einer funktionierten Band sprechen, welche 2006 mit “Omnia differunt” dann auch das erste gemeinsame Album veröffentlichte. Nach weiteren Besetzungswechseln erschien im Jahr 2009 das zweite Album “Planet der Lügen”.

Seit dem 16.März ist mit “Zwischen Freund und Feind” das dritte Album der Thüringer Deutschrockband erhältlich. Er enthält 11 Titel, die eine insgesamte Spielzeit von 46 Minuten haben. Morgenrot liefern deutschsprachige Rockmusik ab, die mit einigen Ausritten in den Punkrochbereich, durchaus überzeugen kann. Die vier Männer und eine Frau bieten einen ordentlichen Sound mit harten Gitarrenriffs, einem starken Schlagzeug und einem Gesang an, der gut ist und einen Wiedererkennungswert hat. Textlich geht es um das Leben, die Gesellschaft und um Freundschaft. Es werden neun härtere Titel und mit “Henkerslied” und “Nur mal angenommen” zwei langsame Balladen abgeliefert, die sich auch sehen lassen können. Für mich zählen, neben den beiden langsamen Titeln, der Opener “Auf in die Ewigkeit”, das textlich starke “Die Zeit steht still” und das partytaugliche “Auf die Freundschaft” zu den stärksten Songs auf dieser CD.

Guter Sound, gute Texte und genug Abwechslung bietet das Album “Zwischen Freund und Feind”. Neben kleineren Mängeln, zum Beispiel einem Textfehler im Booklet, ist dieses Werk gelungen und liefert guten Deutschrock mit zeitweise starken Melodien. Aufgepasst: Der Hidden-Track ist ebenfalls sehr gut!

 

Review von Florian Puschke

Wertung: 0=4 Sterne