Joe Shithead Keithley & His Bands Of Rebels – Band Of Rebels

Label: Sudden Death Records
Veröffentlichung: 22. Juni 2007

Da ist es also: Das zweite Soloalbum von D.O.A.-Mastermind und Punklegende Joe „Shithead“ Keihtley. Es ist nicht irgendein Punk-Album, sondern eine Scheibe mit Konzept und Einflüssen aus Punk, Rock’n’Roll, Ska, Funk und noch so einigem mehr. So geradeaus D.O.A. rotzen mit ihrer klassischen Besetzung von Schlagzeug, Bass und Gitarren, so sehr weicht Keithley hier vor der Norm ab. Zusammen mit 14 Musikern nahm er dieses Album auf, um sich ein weiteres Mal selbst auszuprobieren. Daher rücken viele Musikstile in den Vordergrund, die man bei D.O.A. nicht erwartet. Der Gesang von Shithead ist unverkennbar und es gibt keinen Zweifel, dass er die führende Hand in dieser Unternehmung war. Vor allem die Texte erinnern stark an den früheren Keihtley. Doch mit Bläsern, Keyboards und verschiedenen Backing Vocals veredelt ensteht etwas viel Schwungvolleres. da stört es auch nicht, dass man sich an die eigenwilligen Coverversionen von „Born To Be Wild“ und „Goodnight Irene“ erst etwas gewöhnen muss. Die Platte packt einen beim Zuhören und die meiste Zeit klingt sie nach einer Studio-Party mit Keithley und seinen Freunden: Eingängige Musik, manchmal etwas dümmlich, aber mit viel Humor und Spielfreude.

Wertung: 0=4 Sterne

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