Guerilla – Call to Arms

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Label: Twisted Chords
Veröffentlichung: 2005

Guerilla verstehen sich nicht nur als Musikkapelle, sondern vielmehr auch als ein Agit-Prop-Projekt. Diesem Anspruch wird die Band aus dem Süden der Republik auch mit ihrem zweiten Release mehr als gerecht. Inhaltlich knüpfen die 13 Songs auf “Call to arms” nahtlos an das “Virus Macht” Minialbum an.

Einzige Unterschiede: Die Lyrics sind diesmal komplett in Englisch und der Sound geht noch weiter in Richtung Hardcore-Punk.

 

Schon beim Intro ist die Marschrichtung klar: “Life deluxe for all!“. Die neue Platte ist quasi Agitation pur, jeder Song fordert auf, sich zu engagieren und am Kampf gegen Kapitalismus (“Modern Generals”), Faschismus (“The Streets are ours”) und Überwachungsstaat (“Artificial Eyes”) aktiv zu werden. Stellenweise wirkt die Platte wie ein vertontes Antifa-Programm. Der Opener “U.G.A.C” (Urban-Guerilla-Action-Crew) bringt den Anspruch von Guerilla recht gut auf den Punkt: “we let the revolution rock / take it to the streets”.

 

Fazit: Wer auf politische Texte ohne Kompromisse und Punkrock mit Hardcore-Kante steht, der sollte sich “Call to arms” auf alle Fälle mal anhören.

Wertung: 0=5 Sterne