Label: G.U.N. Supersonic
Veröffentlichung: 03.02.2003

Um dieses überwältigend Werk einleitend mit den Worten der Band zu beschreiben, habe man sich vom „Kindergarten“ weit entfernt und tauscht nun Crossover durch fuckin‘ Rock Musik. Nach ihren ersten beiden Alben „Proud like a god“ (1997) und „Don’t give me names“ (2000) klingt Frontfrau Sandra Nasic überzeugender und vielseitiger als zuvor. Neben hagelnden Shout-Attacken, wie in härteren Songs ala „Storm“ beweisst sie im Track „Plastic Mouth“, dass sie ausser schreien & brüllen auch Balladen gefühlvoll über die Boxen transportieren kann. Weitere Glanzpunkte auf dieser Scheibe sind „Pretty in Scarlett“ und „Quietly“ welche der absolute Beweis dafür ist, dass eine Stärke der Band in den ruhigen Songs liegt, weil sich gerade hier Sandra’s Gesang erst richtig entfaltet. Neben dem kraftvollen Opener „You can’t stop me“, welcher derzeit über Radio und TV (wie üblich) bis zum Erbrechen rotiert, gibt es auch eine Menge weitere heftige Packungen auf diesem fett produzierten Alternativ-Album, welche sich sehen bzw. hören lassen können. Leider haben sich die Apes diesmal auch erheblich an klanglichen Hilfsmitteln bedient, somit klingen die Songs vereinzelt sehr elektronisch. Aber auch dass, wird kein Hinderniss daran sein, dass „Walking on a thin line“ an den Erfolg ihrer Vorgänger anknüpfen wird. Daran besteht überhaupt kein Zweifeln, denn diese Scheibe sprengt den Rahmen aller Erwartungen!

Wertung: 0=5 Sterne

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