Label: Bloodshot Records
Veröffentlichung: 14.08.2007

Ist Musik Rebellion? Nicht unbedingt, aber man kann beides wunderbar miteinander verbinden. Das hat man schon immer getan und auch heute ist es ein bewährtes Mittel um Leute zu erreichen und seinen Gefühlen und Gedanken freien Lauf zu lassen. Danbert Nobacon gehört zu solchen rebellischen Musikern. So war er über zwanzig Jahre lang Frontmann bei der britischen Anarcho-Band „Chumbawamba“. Nun geht er eigene Wege und hat mit seinem Album „The Library Book Of The Word“ ein akustisches Statement abgeliefert, mit Herz, Hirn, einer Menge Kraft, Biss und Hintersinn. Nobacon hat einen sehr markanten Stil, der ins Ohr und somit sofort in den Kopf geht. Er mischt verschiedene Stile von Country über Blues, experimenteller Gitarrenmusik und macht daraus ein Pottpourri, welches sicher live erst recht den Hörer erreicht. Der Gesang ist ähnlich wie die Musik. Rauh, dreckig, ehrlich und nach vorne gehend. Irgendwie auch verspielt – und das gefällt. Über 52 Minuten Spielzeit hat sein neustes Werk. 15 Songs die noch von sich hören lassen. Ab und an wirkt die Musik an sich etwas eintönig, aber das sind glücklicherweise nur kurze Momente.

Wertung: 0=5 Sterne

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