Label: Snowhill Records
Veröffentlichung: 03.05.2008

Ich bin mittlerweile ein bisschen kritisch geworden, was die Titel von Tonträgern angeht. Mir ist schon klar, dass nicht alle Songs zum CD-Titel passen müssen, wie das beispielsweise beim Ärzte-Konzeptalbum “Le Frisur” der Fall ist. Aber wenigstens einen kleinen Zusammenhang sollte es m.E. schon geben. Doch den sehe beim vorliegenden Album “Pornöse Töne” auch mit viel Mühe überhaupt nicht, denn weder das Cover, noch die Liedtexte, geschweige denn die Musik können mich auch nur annähernd so wie mancher Ãœ-18 Film erregen. Aber wenigstens hört sich das Werk der Emo-Punker so an, dass man an jeder Stelle merkt, dass die Jungs zu 100% hinter ihrer Mucke stehen. Das kann wenigstens solche Refrains wie “Die Polizei-tatütata, die Polizei-tatütata” erklären; besser werden solche lyrischen Ergüsse dadurch aber leider nicht. Andere Liedtexte sind intellektueller, doch bei ihnen gefällt mir dann die musikalische Umsetzung im Punkperwollwaschstil weniger. Dennoch freut es mich, dass es auch auf dieser CD einen positiven Ausrutscher gibt! So kann mich der Funpunksong “Klopapier” absolut überzeugen. Ich möchte deswegen der Band raten, mehr solcher Lieder zu produzieren. Vermutlich werden dann zu den Konzerten weniger Mädchen kommen, aber bei oivision.de wird es garantiert eine bessere Wertung geben. Ich an eurer Stelle wüsste schon, wofür ich mich entscheiden würde…

Wertung: 0=2 Sterne

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