Bonsai Kitten – Done With Hell

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Label: Wolverine Records
Veröffentlichung: 18.02.2011

Bonsai Kitten – ein Mix aus Rockabilly, Psychobilly, Punkrock, Trash-Pop, Rock’n’Roll und Ska! Ähm… ja, und wie soll das klingen? Es ist nicht so einfach, für die Musik der Berlinerin und ihrer drei Jungs eine Schublade zu finden. Nur eins ist klar, man sollte in einem Billy-Regal suchen.

2004 haben die Bonsai Kätzchen – wie viele andere Bands – mit Coversongs begonnen. Damals überzeugte Frontfrau Tiger Lilly Marleen noch mit ihrer Rock’n’Roll-Version des Alice Cooper-Hits “Poison”. Doch schon kurz darauf kamen eigene Songs hinzu, 2007 erschien schließlich ihr Debutalbum “Bonsai Kitten”. Und zwar nicht bei bei einem der heimischen Labels, sondern im fernen Japan, bei On the Hill Records.

Fast vier Jahre sind seitdem vergangen und durch unzählige Live-Shows haben die Berliner sich inzwischen eine beachtliche Fan-Gemeinde erspielt. Und genau die wird nun für ihre Treue belohnt! “Done With Hell” heißt das gute Stück, das gerade beim Düsseldorfer Label Wolverine Records erschienen ist. Bereits beim ersten Hören ist klar: Jetzt gehts erst richtig los!

Die gewaltige Stimme der zierlichen Sängerin lässt erahnen, dass so manchem Mann der Beschützerinstinkt noch abhanden kommen wird, sobald die 153 cm große Punkrock-Lady die Bühne betritt. Letztes Jahr hat sie es sogar mit Köfte aufgenommen und das sowohl auf der Bühne als auch im Studio. Den Mad Sin Frontmann scheint sie dabei so beeindruckt zu haben, dass er sich auf der neuen Bonsai Kitten Platte sogar mit einer Gesangseinlage revangiert hat. Alle zehn Songs stotzen vor Energie – dem titelgebenden Song “Done With Hell” sei dabei an dieser Stelle ein Extra-Ausrufezeichen gegönnt!

 

Was die Besucher der anstehenden Tour erwartet? Da muss Tiger Lilly Marleen nicht lange überlegen: “Eine spielwütige Band, die eine geile Show macht und ordentlich was auf die Ohren gibt…”

Eins steht fest: Sarah Sin Blackwood und Patricia Day haben ernstzunehmende Konkurrenz aus Deutschland bekommen!

 

Review von Diana Ringelsiep

Wertung: 0=5 Sterne