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„Fressen und gefressen werden“ heißt es nicht nur in der Wildnis, sondern ist auch oft der Standpunkt der heutigen Gesellschaft. Bei Easy Prey Clothing ist daher das Thema „Jagd“-Grundgedanke der Designs.

Hinter dem neugegründeten Modelabel stecken Benjamin und Jens, zwei junge Unternehmer mit der gleichen Idee und einer großen Portion Ehrgeiz. Wir haben uns mit Benjamin einmal genauer darüber unterhalten, was genau hinter Easy Prey Clothing steckt.

Hallo Benjamin, erst kürzlich habt ihr im Raum 38 in Mönchengladbach eure Release Party gefeiert. Wie fühlt man sich als frischgebackener „Modedesigner“?

Aller Anfang ist schwer. Als “Modedesigner“ ist man vor allem erstmal glücklich darüber, dass man anderen Menschen seine Ideen und Einfälle in Form von Mode zeigen kann. Dass die Arbeit die man sich vorher gemacht hat und sowieso schon ständig macht wirklich anklang und einen Weg in die Gesellschaft findet.

Mit welchen Schwierigkeiten habt ihr, als junges Modelabel, anfänglich zu kämpfen?

Schwierigkeiten hat man vor allem damit sich einen Namen zu machen. Es gibt mittlerweile massig Modelabels die viele gute Sachen verkaufen…der Zeitpunkt und das Konzept muss stimmen. Außerdem ist es natürlich schwer seiner Zielgruppe genau das zu bieten was Sie wollen. Der erste Entwurf für unsere Shirts war deshalb recht schwierig zu entscheiden! Jeder hat immerhin einen anderen Geschmack.

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Was hat es mit dem Namen “Easy Prey” auf sich?

Easy Prey bedeutet “Leichte Beute” und spiegelt diesen Jagdgedanken wieder.

Bei der Namensfindung haben wir viel darüber nachgedacht wo unser Ziel liegt und haben uns letztendlich für Easy Prey entschieden.

Jeder Mensch hat ein Ziel, “seine Beute”, und genau so ist es auch bei uns. Unsere Marke verfolgt das Ziel, dass wir jungen Leuten in der Musik oder des freien Lebens die Möglichkeit geben können, schicke und individuelle Shirts oder Kleidung zu tragen.

Kannst Du uns näheres zu dem Konzept erzählen, welches „Easy Prey Clothing“ verfolgt? Was ist euch bei der Produktion eurer Shirts besonders wichtig und worauf legt ihr wert?

Das Konzept ist in dem Sinne soweit ausgereift, dass wir uns daran orientieren was der Jugend fehlt. Klar, gibt es massig viele Modelabels, die auch Motivshirts verkaufen, aber wir wollen diesen Jagdgedanken beibehalten. Jeder Mensch auf der Welt hat Situationen in denen er Stärke beweisen muss und genau das spiegelt Easy Prey wieder. Wenn man sich nur ein bisschen anstrengt,kann man vieles erreichen. Mit diesem Gedanken haben wir Easy Prey auch gegründet.
Durch ein Augenmerk auf umweltfreundliche Produktion und ein hohes Maß an Individualität wollen wir Easy Prey zu einer einzigartigen Marke machen. Hierbei legen wir ebenfalls Wert auf die individuelle Gestaltung unserer Werbung und Verkaufsstände.

“Easy Prey wird besonders durch Bereiche wie Musik, Kunst, Mode, Filme und Vieles mehr beeinflusst.”

Wie kam es überhaupt zu der Idee mit einer eigenen Kollektion und Label durchzustarten?

Ich habe schon immer auch für Bands oder Freunde Shirtdesigns gemacht und habe gemerkt, dass es mir sehr liegt und ich das gerne mache. Meine Kreativität wird in meinem jetzigen Job leider nicht so sehr gefördert, weshalb ich mich zusätzlich noch für diesen Weg entschieden.

Ich wollte einfach schon immer MEINE Sachen verkaufen mit meinen Ideen und meinem Herzblut.

Was inspiriert euch und wo sammelt ihr neue Ideen für die Kollektionen?

Uns inspiriert so ziemlich alles, von der Musik bis hin zu unserem sozialen Umfeld. Die Ideen kommen einfach so, wir zusammen sprechen viel über mögliche Motive oder Aktionen, die wir machen können. Hierbei fällt irgendwann der feste Entschluss. Von der Idee bis hin zu Umsetzung vergeht meist einige Zeit zumal wir immer neue Ideen haben, wir allerdings nicht alle mit einbauen können.

Wie sieht es mit den Models aus? Sind das Profis die Du bezahlen musst oder ausgewählte (gutaussehende) Freunde, die sich dafür gern zur Verfügung stellen?

In erster Linie haben wir Leute gesucht, die super aussehen und gerne Fotos von sich machen. Für das erste Fotoshooting bezahlte Models zu nehmen empfanden wir als nicht geeignet. Im Endeffekt haben wir für unser Video und die Fotos ein spitzen Team bekommen, dass fantastisch aussieht und das „The Hunter Shirt“ super präsentieren kann.

Außerdem haben wir gemerkt dass sich das Team super verstanden hat, es waren sogar so gut wie alle der Junge und Mädels auf der Release Party und haben zusammen gefeiert. Das war ein gutes Gefühl für uns, zu sehen, dass wir so Leute zusammengebracht haben die sich gut verstehen.

Welche Modetrends siehst du für das Jahr 2013? Was haben wir von Easy Prey dahingehend zukünftig noch zu erwarten?

Dieser „Hipster Style“ scheint ja immer noch großen Hype zu genießen. Wir hingegen distanzieren uns etwas von diesem „Moustache und Dreiecks-Kram“, da dieser Zug ja schon eher abgefahren ist. Für den Anfang werden wir uns normal mit Kleinigkeiten befassen und planen auch schon für die Sommer-Kollektion. Was es allerdings wird und wie das alles aussehen wird, verraten wir noch nicht.

Als Pioniere für die kommenden Mode-Saison halten wir allerdings Fuchsteufelswild, von denen sich einige Labels mal eine Scheibe abschneiden könnten. Die Präsentation und der Style stimmen einfach.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Wir wünschen euch viel Erfolg und Kreativität für die Zukunft. Das letzte Wort gehört wie immer Dir.

Wir danken euch, immerhin macht ihr es uns möglich auch mal unser Wort nach außen zu bringen. Wir hoffen ihr findet Gefallen an unserem Label.

Interview von Nicole Wille

 

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https://www.facebook.com/EasyPreyClothing

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