VegankochenundgesundabnehmenmitAttilaHildmann Fotocredits:JustynaKrzyzanowska
Vegan kochen und gesund abnehmen mit Attila Hildmann - Fotocredits: Justyna Krzyzanowska

Er ist Deutschlands bekanntester Vegankoch und mit bislang 6 veröffentlichten Kochbüchern in aller Munde. Kein anderer revolutioniert derzeit die Denkweise über vegane Ernährung so, wie der Buchautor Attila Hildmann.

Attila Hildmann ist türkischer Abstammung und wurde vor 30 Jahren in die wunderschönen Stadt Berlin geboren. Der Autodidakt und angehende Physiker kam allerdings auf ungewöhnliche Weise zur veganen Küche.

Als sein Vater vor circa zehn Jahren einen Herzinfarkt erlitt, begann er damit, sich intensiv mit dem Thema „gesunde Ernährung“ auseinanderzusetzen und kommt zu der Erkenntnis, dass ein zu hoher Cholesterinspiegel das Leben seines Vaters beendet hat. Von da an sagte er dem Cholesterin den Kampf an, stellt seine Ernährung auf den Kopf, stellt sich ein straffes und intensives Sportprogramm zusammen. Hierbei macht er etwas ganz Wichtiges, Attila Hildmann spricht öffentlich darüber und beginnt auch andere Menschen von seiner Idee, der fleischfreien Ernährung, zu begeistern.

Dabei beginnt der kreative Berliner seine erlernten Kochkünste zu modifizieren und sich eigene Gerichte auszudenken. Er sammelt die neuen Rezepte, fotografiert die Kreationen und es entsteht sein erstes „Vegan Kochbuch“.

Pressure Magazine sprach mit Attila Hildmann über sein neues Buch “Vegan for Youth” (Becker Joest Volk Verlag), die vegane Lebensweise sowie den Auswirkungen der fleischlosen Ernährung. Hierbei verrät Attila einige hilfreiche Tipps für Neu-Veganer und Einsteiger, die sich intensiver mit ihrer Ernährung befassen wollen.

Hallo Attila, worum geht es genau in deinem neuen Buch „Vegan for Youth“?

Attila-Hildmann-fotocredits-JustynaKrzyzanowska0778Vegane Ernährung ist der Schlüssel, um abzunehmen und gleichzeitig die Prozesse im Körper optimal zu unterstützen und zu reparieren.
Viele Menschen sind ja durch Übergewicht oder Volkskrankheiten wie Cholesterin oder beginnende Diabetes gefährdet. Aber Diäten und Fehlernährungen sind auch nicht ungefährlich für die Gesundheit. Das zeigt sich dann oft durch Hautflecken, Geweberisse, aber auch erhöhte Infektanfälligkeit, Schwäche oder Unkonzentriertheit.

In jedem Körper laufen permanent lebenswichtige Abwehrprogramme gegen alle denkbaren Erkrankungen ab. Während einer Diät, oder aber auch durch falsche Ernährung, werden diese Abwehrmechanismen und lebenswichtigen Prozesse oft unterversorgt. Selbst Luftsauerstoff oder Sonnenlicht stellen ohne ausreichenden Schutz eine Gefahr für unsere Zellen dar, weil oxidative Prozesse entstehen. Vegan for Youth beschreibt dagegen eine Ernährung nach neuesten Erkenntnissen der weltweiten Ernährungsforschung ohne Wenn und Aber. Die Ergebnisse sind eine kleine Sensation.

Was bedeutet das für den, der es ausprobieren will?

In einer Dokumentation für das ZDF im Juni 2014 wurde gezeigt, wie man unter ärztlicher Aufsicht in nur 4 Wochen aus einem kranken Hoch-Risikopatienten mit „tödlichem Quartett“, wie Ärzte das Zusammentreffen von Bluthochdruck, Störung des Fettstoffwechsels, Diabetes und Fettleibigkeit nennen, einen Mann mit den Werten eines Gesunden machen kann. Gleichzeitig verlor er 10 Kilo, fing an mit vorsichtig dosierter Bewegung und hat konsequent nach meinen Rezepten gelebt. Inzwischen hat er mit Vegan for Youth über 30 Kilo abgenommen und wird täglich fitter und lebensfroher.

Dabei ist der „Dicke Olli“, wie er sich damals selbst genannt hat, kein Einzelfall. Wir haben eine ganze Gruppe von Challengern wissenschaftlich begleitet. Sie haben nicht nur 7 Kilo im Schnitt abgenommen und langjährige Beschwerden überwunden, sondern auch einen superspannenden Beweis geliefert: Die Oxidationsprozesse im Körper, die für die Alterung verantwortlich sind, nahmen um 10 % ab! Auch der allgemeine Gesundheitszustand der Challenger hat sich spürbar verbessert.

Was verursacht genau diesen Effekt?

Da kommen mehrere Dinge zusammen. Zum Beispiel verzichten wir bei Vegan for Youth auf alle chemischen Zusatzstoffe, die in Fertiglebensmitteln enthalten sind, und auf Cholesterin. Gleichzeit werden große Mengen an Antioxidantien und wichtigen sekundären Pflanzenstoffen über Superfoods aufgenommen, die ich in meinen Rezepten verstärkt nutze. Diese Superfoods fördern die körpereigenen Reparaturmechanismen rasant. Zusätzlich wird der Körper sehr entlastet, weil er keine schwer verdaulichen tierischen Fette mehr verarbeiten muss. Industriezucker fällt auch weg, ich süße z. B. mit Agavendicksaft oder Apfelsüße, das schaltet den Heißhunger ab und normalisiert die Blutzuckerwerte. Schon in kurzer Zeit zeigen Verdauung, Haut und Geschmacksinn erste erkennbare Symptome auf eine Verbesserung des Gesundheitszustands. Die Blutfettwerte sinken, die Vitamindepots werden wieder aufgefüllt. Übergewicht wird wieder in Energie zurückverwandelt und verschwindet, auch durch die zusätzliche Bewegung, ohne zu hungern. Bereits nach einer Woche stellt sich ein völlig neues Gleichgewicht im Körper ein, was die Leute als ein deutliches Plus an Lebensqualität empfinden. Das kann man mit etwas Meditation und Sport noch steigern, denn dabei wird der Stresslevel abgesenkt. Das verbessert die positiven Effekte sogar noch mehr.

Was bedeutet „messbar jünger“?

Dieser Nachweis war der schwierigste Teil des Projekts. Über die Länge der Telomer-Endkappen, die auf den Enden unserer Chromosomen in den Zellen sitzen wie die Plastikkappen auf Schnürsenkeln, lässt sich der Alterungsprozess bei jedem Einzelnen medizinisch nachweisen. Je kürzer diese Telomere werden, umso älter wird unser Körper, biologisch gesehen. Werden sie zu kurz, gehen die Chromosomenstränge auf wie Schnürsenkel ohne Schutzkappen, und wir sterben. Für die Forschung an den Telomeren gab es übrigens 2009 den Nobelpreis.

Natürlich kann ich allein keine medizinisch valide Doppelblindstudie mit 1000 Leuten finanzieren. Das sollen dann die verantwortlichen Politiker machen. Mir ging es hier erstmal nur um den Beweis, dass Ernährung das grundsätzlich leisten kann. In den USA gibt es sündhaft teure Medikamente, die helfen sollen, die Telomere wieder zu verlängern. Die sind aber für die meisten Menschen unbezahlbar, das ist Fortschritt für Millionäre. Mein Ziel war es, zu beweisen, dass das grundsätzlich auch über Nahrung möglich ist und dass man gleichzeitig oxidative Prozesse im Körper absenken kann. Das ist mir gelungen, und zwar in drei voneinander unabhängigen Testreihen mit verschiedenen Messverfahren.

Klingt kompliziert – wie kommt man als Koch auf sowas?

Als Veganer beschäftigt man sich automatisch viel intensiver mit den gesundheitlichen Auswirkungen von Essen, weil man mehr über Essen nachdenkt. Und als angehender Physiker will ich immer genau wissen, was dahinter steckt. Also habe ich angefangen, Studien zu lesen. Es gab einige hundert davon, die meisten natürlich auf Englisch. Eine Studie hat z. B. gezeigt, dass schon dreimal die Woche eine Portion Blaubeeren zu essen das Herzinfarktrisiko auf ein Drittel senken kann. Solche Zusammenhänge haben mich schon lange fasziniert. Möglicherweise würde mein Vater noch leben, hätte er immer Blaubeeren gegessen. Leider hat aber früher niemand über solche Dinge nachgedacht.

Wie ist die konkrete Idee zu Deinem neuen Buch entstanden?

Die Vegan for Fit-Challenge wurde von hunderttausenden Menschen absolviert und viele berichteten immer wieder darüber, dass sie sich jünger und vitaler fühlten, schon nach 30 Tagen. Das sah man auch auf den unzähligen Vorher- Nachher-Bildern, die immer wieder in den Online-Foren gepostet wurden. Die Challenger sahen einfach nachher besser und sogar jünger aus. Das waren verblüffende Effekte, die mich nachdenklich machten. Auch ich sehe auf den Bildern von heute eher jünger aus als noch vor 14 Jahren. Wissenschaftliche Bestätigung fand ich dann durch den konkreten Telomertest, der die Länge meiner Chromosomen-Endkappen gemessen hat. Heute bin ich nach wissenschaftlicher Messung gerade mal 26 Jahre alt, und nicht 33, wie es in meinem Pass steht.

Diesen Erkenntnissen wollte ich wissenschaftlichem auf den Grund gehen. Ich reiste in ferne Länder, besuchte steinalte, vegan lebende Mönche in Kyoto, vitale Mammas im italienischen Dorf der Hundertjährigen, sprach mit hochkarätigen Wissenschaftlern und führte viele Testreihen durch, die meine Hypothese stützten: Dass man sich mit Meditation, Stretching, antioxidantienreicher Ernährung und Bewegung verjüngen kann.

Findest Du es erstrebenswert immer jung zu bleiben?

Ich kann mich schon mit dem Gedanken anfreunden, mit einem attraktiven Körper alt zu werden. (lacht) In Würde und bei bester Gesundheit, das wünscht man sich doch. Dass aber wegen falscher Ernährung viele Menschen frühzeitig vergreisen, das kann und sollte man verhindern. Und es gibt genug jung gebliebene „alte“ Menschen, die zeigen was möglich ist.

Triät statt nur Diät? Vegan für Fortgeschrittene? Ist Dein Konzept für normale Esser überhaupt noch realisierbar und in den Alltag mit einzubinden?

Klar. Ich habe so viele Termine und Aufgaben zurzeit, aber gutes Essen muss immer drin sein. Das ist nur eine Frage der Prioritäten. Ich liebe es, Frisches einzukaufen und koche dann sehr bewusst und mit Freude. So ist es keine Last, sondern ein positiver Teil meines Lebens. Andere stehen in einer Schlange am Autoschalter, essen ihren Fastfood und sitzen dafür stundenlang beim Arzt oder müssen zur Krankengymnastik. Man gewinnt ja sogar Lebenszeit, weil man deutlich weniger Schlaf braucht und viel schneller fit ist morgens.

Du ernährst Dich seit vielen Jahren vegan. Wie kam es dazu?

Mein Vater starb vor meinen Augen an einem Herzinfarkt, als ich 19 Jahre alt war. Dieses Ereignis nahm mich emotional sehr mit. Bevor das passierte, pumpten ihn die Ärzte lieber mit Betablockern voll oder sägten ihm den Brustkorb auf und fummelten an seinem Herzen rum, so dass er nach seinem ersten Herzinfarkt und der anschließenden Operation sogar ins Koma fiel, anstatt ihm die einfachste und logischste Heilung anzubieten: nämlich, sich rein vegan zu ernähren, ohne Cholesterin und tierische Fette.

Ich selbst hatte zu der Zeit 35 Kilo Fett auf den Rippen, hing nur vor dem PC und ernährte mich nachlässig. Es musste was passieren.

Attila Hildmann - foto vorher nachher
Zwischen diesem Foto und dem rechts daneben liegen 13 Jahre (links: 2000; rechts: 2013) und 35 Kilogramm Gewicht. Das gemessene biologische Alter liegt heute bei 26 Jahren statt bei 32 Jahren echtem Alter.

Wie hat Dich die vegane Lebensweise verändert? Fehlt Dir etwas? Und wenn ja, was?

Mir fehlt absolut gar nichts. Kulinarisch komme ich komplett auf meine Kosten, kann schlemmen ohne schlechtes Gewissen und dem zwanghaften Verlangen, Sport machen zu müssen, weil ich dieses oder jenes Fastfood-Menü gegessen habe. Ich habe noch nie so gut und vielseitig gegessen wie heute, bin vital und aktiv.

Verändert die vegane Küche die Welt oder ist es am Ende nur ein Trend?

Das wird man in zwanzig Jahren beantworten können. Aber Bio und Vegetarisch sind seit Jahrzehnten Trend und werden trotzdem von Jahr zu Jahr stärker. Vegan hat aber noch bessere Chancen, eine langfristige gesundheitliche Revolution einzuleiten. Die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit werden auch in 10 oder 20 Jahren noch nicht vergessen sein. Möglicherweise wird man die vegane Küche noch weiter entwickeln können, dass man z. B. gezielt einzelne Krankheiten damit behandeln kann.

Der zweite Grund sind die positiven Auswirkungen auf die Umwelt und den Tierschutz. Beides sind Themen, die uns drängende Aufgaben für Zukunft stellen, denen unsere Gesellschaft nicht ewig ausweichen kann.

Wie sieht das perfekte 3-Gänge-Menü für Dich aus?

Pikantes Bruschetta, Zucchiniröllchen mit Kürbisfüllung und Pesto-Topping, Cashew-Eis mit Krokant und warmen Zimt-Apfel-Chutney. Dazu frisch gepresste Säfte und interessante Gäste. Das könnte ein gutes Kochshowformat werden.

Welche Tipps hast Du für Neu-Veganer bzw. Einsteiger?

Bloß nicht von den missionarischen Veganern die Laune verderben lassen. Es ist weder eine Ernährungs-Religion, noch muss man dieses oder jenes machen und gleich alle seine Lederteile wegschmeißen. Jedes Essen zählt in der Positivbilanz. Man sollte sich nicht rechtfertigen, Essen ist auch irgendwie Privatsache. Man tut es letztlich für sich selbst und muss lernen, dazu zu stehen.

Was gehört unbedingt zur veganen Zutaten-Grundausstattung – gerade wenn es mal schnell gehen muss?

Weißes Mandelmus für schnelle Sahnesoßen, Matcha für den täglichen Rush, Räuchertofu für geile Sandwiches, Pesto für schnelle Pasta-Gerichte. Mein neues Buch Vegan for Youth enthält eine ganze Reihe an schnellen und einfachen Rezepten mit wenigen Grundzutaten, die man bei jedem Biodealer erhält. Kochen kann einfach sein und Spaß machen!

Viele denken, vegan ist etwas für Alternative und Hippies… Was sagst Du zu diesem Klischee?

Ja, lange Jahre war das auch so. Ich hab Dinge in der veganen Szene erlebt, die waren noch viel nerviger, wie das dauernde Missionieren oder das Bessermenschengehabe. Da sind friedliche Hippies und harmoniebedürftige Alternative noch total angenehm dagegen. Letztlich hat die Mehrheit aktuell ein anderes Bild von Veganern und das ist gut so. Ich finde, man sollte sich grundsätzlich auch sein eigenes Bild von etwas machen. Ob man nun den Veganer-Button auf der Stirn hat oder nicht, ist völlig irrelevant. Jeder kann sich mit nur einer veganen Mahlzeit etwas Gutes tun und die Umwelt, das Klima und die Tierwelt schützen. Es ging mir nie um Labels oder Gruppenzugehörigkeit, jeder von uns kann etwas bewirken, auch ohne dieses ganze Trallala.

Herzlichen Dank für das Interview.

 

Fazit der Pressure Magazine Challenge im September 2014:

Auch wir von Pressure-Magazine.de machten das Experiment und testeten über 60 Tage die fleischlose Ernährung. Hierbei ließen wir uns in erster Linie von Rezept-Vorschlägen aus dem Buch “Vegan for Youth” inspirieren. Allerdings hielten wir uns nicht stoisch an die Vorgaben, sondern begannen schon nach wenigen Tagen mit den Zutaten der verschiedenen Gerichten zu variieren.

Über 2 Monaten standen Zucchine, Aubergine, Tomaten, Paprika, Bonen, Sojasprossen und verschiedene Salate auf dem Tagesprogramm. Gelegentlich wurde Tofu, Tofu-Granulat und Soja-Bratlinge (mit Chili)  hinzugekauft, jedoch stellten wir schnell fest, dass die Produkte geschmacklich äußerst schwierig zu verfeinern sind und sich zudem aufgrund der Soja-Basis einen zeitweise penetranten Geruch in der Küche hinterlassen.

Dazu gab es eine Variation von zuckerfreien Bio-Müsli aus hochwertigen Zutaten von Herstellern, wie z.B. mymuesli oder Eat Natural Müsli mit Nüssen und Kernen. Diese Müsli eignen sich hervorragend für eine vegetarische Ernährungsweise und machen mit aufgrund des hohen Brennwerts lange satt. Frisches Obst, wie Banane, Apfel, Erdbeere, Mango oder Pfirsisch verfeinern das Ganze ungemein. Der Umstieg erfolgte in diesem Fall auch in puncto Milch hinzu Reis-Milch, Mandel-Milch und Soja Milch. Zugegeben sind die Produkte zum Teil 50 Cent bis 1,40 Euro teurer als haltbare Kuhmilch und eignen sich leider auch weniger zum aufschäumen eines leckeren Cappuchino-Krone, jedoch zeigen sich die ersten Erfolge auf dem Weg zum körperlichen Wohlbefinden schon im Detail.

Zudem begleitete uns ein neuer Fitnessplan, der trotz beruflicher und privater Verpflichtungen eingehalten werden konnte. Somit war es uns möglich 3 bis 5 Mal die Woche eine Kombination aus Fitness, Muskelaufbau und Ausdauertraining zu absolvieren. Im Fitnesstudio an den Geräten oder auf dem Laufband unter Aufsicht von fachkundigem Personal und auf dem Fahrrad durch den Strassenverkehr.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Pressure Magazine Chefredakteur Marcus Liprecht hat seinen Fettanteil von ehemals 20% auf 11% reduzieren können. Der Wasserhaushalt ist mit 67,2% in einem Top-Bereich und ebenso der Muskelanteil ist von ehemals 38% auf 46,9% gewachsen. In Summe wurde das Gewicht von 72 Kilo auf 65-67 Kilo Tagesgewicht verringert und als sichtbarer Erfolg der Gürtel um zwei Löcher (!) enger geschnallt.

Schlussendlich geben wir zu, dass wir während der Challenge auch das ein oder andere Mal “gesündigt” haben, sei es im Zuge von Familienfeiern, Essenseinladungen von Freunden oder auch durch Katerstimmung nach einem Konzertbesuch – jeder kennt das.

Allerdings ist die aktive Auseinandersetzung mit Nahrungsmitteln und der eigenen Ernährung ein absoluter Zugewinn. Nicht nur, weil es zur Bewusstwerdung der eigenen Ernährungsweise beiträgt, sondern auch, weil man sich spürbar fitter, frischer und rundum gesünder fühlt. Daher waren die 60-Tage-Challenge nach Attila Hildmann ein voller Erfolg. Und ja, dieser Lebensweg wird weiter fortgesetzt, jedoch ohne mit erhobenem Zeigefinger anderen Menschen ins Gewissen zu reden. Sondern in erster Linie, um sich selbst, seinem Körper und nicht zuletzt auch der Umwelt etwas Gutes zu tun.

Ein Artikel von Marcus Liprecht

 

Mit freundlicher Unterstützung der Radar Musik & Unterhaltungs GmbH für das Interview mit Attila Hildmann

Fotos: Justyna Krzyzanowska / Attila Hildmann (Facebook-Seite) / Becker Joest Volk Verlag
[pullquote_right][/pullquote_right]

Challenge im Internet:

www.veganforYouth.de
Informiere dich auf der offiziellen Website über das Projekt und die neuesten Testergebnisse, schaue dir Trailer und Videos an. Hier kannst du dich auch über andere Facetten von „Vegan for Youth“ informieren.

www.facebook.com/groups/vegansforyouth
Connecte dich auf Facebook mit anderen Challengern!

www.facebook.Ccm/veganforyouth
Die offizielle Fanpage auf Facebook.

 

Merken

Kommentar verfassen