Im Rahmen ihrer „Gutsy“-Europa-Tour, machten die vier Hard Rocker, unter anderem, auch Halt in Köln. Airbourne, mit Joel O’Keeffe am Gesang und Leadgitarre, Ryan O’Keeffe am Schlagzeug, Brett Tyrell an der Rhytmusgitarre und Justin Street am Bass sind eine Australische Hard´n´Heavy Band.
19:30 ging es direkt mit AVALANCHE, ebenfalls aus Australien und ASOMVEL aus England in die Vollen. ASOMVEL kamen mit ihrem Outfit den Ramones und Motörhead schon ziemlich nah. Auf jedem Fall sehr angenehme Support Act´s.
21:30 Mit krachenden Riff´s und freiem Oberkörper, vom Sänger Joel O’Keeffe, zerlegten Airbourne das mit 3500 Besucher ausverkaufte Köllner Palladium von der ersten Sekunde. Mit ihren Single „Gutsy“vom Gleichnamigen aktuellem Longplayer ging es los. Das ist schmutziger, schweißtreibender Rock´n´Roll wie man es sich wünscht. Hier bekommt der begriff, Frontsau, eine völlig neue Dimension. Spätestens bei „Raise the Flag“ sah auch der letzte Gast im Palladium was Sache war. Auf den Schultern eines Crew Mitgliedes, ging es mit der Gitarre um den Hals und mit einer Dose Bier bewaffnet, in den Innenraum. Viele Besucher, die schon öfter auf einem Airbourne Konzert waren, wussten natürlich was jetzt kommt. Ich glaube das Joel O’Keeffe so ziemlich der einzige Mensch ist, der sein Bier mit dem Schädel öffnet, für mich als Fotograf natürlich ein absolutes Highlight.
Der kleine Australische Wirbelwind ist echt sein Eintrittsgeld wert. Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Airbourne sind ja auch bekanntlich stark AC/DC zugeneigt. Woran das wohl liegt . Zwischendurch wurde das Kölner Publikum immer wieder mit leckerem (wahrscheinlich) Whisky versorgt.
Nach zwölf Songs ging es in eine kurze Verschnaufpause um dann mit „ Ready to Rock“ und dem schon fast legendärem „ Running´Wild“ dem rund um perfektem Abend ein Ende zu setzen.
Konzertbericht von Simone mit Fotos von Tilo Klein
SETLIST
1.Gutsy
2. Fat City
3. Cradle to the Grave
4. Hungry
5. Back in the Game
6. Raise the Flag
7. Cheap Wine & Cheaper Women
8. Alive After Death
9. Diamond in the Rough
10. Too Much, Too Young, Too Fast
11. Breakin‘ Outta Hell
12. Live It Up
Encore:
13. Ready to Rock
14. Runnin‘ Wild

































