Nach mehr als zehn Jahren Pause kehrte Katy Perry endlich wieder nach München zurück – und verwandelte die ausverkaufte Olympiahalle in ein schillerndes Pop-Märchen.

Auf ihrer „The Lifetimes Tour“, benannt nach ihrem aktuellen Album „143“, zeigte sich der US-Superstar in Bestform: energiegeladen, emotional und mit einer Show, die kaum Wünsche offen ließ. 

Schon der Auftakt mit „Woman’s World“ setzte den Ton: grelle Lichter, aufwändige Visuals und eine Bühne, die wie ein lebendiges Kunstwerk wirkte. Perry führte ihr Publikum durch eine Reise voller Hits – von den frühen Erfolgen „I Kissed A Girl“ und „Hot n Cold“ über „Teenage Dream“ bis zu den neuen Songs wie „I’m His, He’s Mine“, ihrem Duett mit Rapperin Doechii.

Besonders berührend wurde es, als sie „Lifetimes“ anstimmte – ein Song, inspiriert von ihrer Tochter Daisy. Mit nur einem Spotlight und zarter Stimme schuf Perry einen stillen, intimen Moment mitten im bunten Pop-Spektakel.

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Zwischen den Songs zeigte sich die Kalifornierin gewohnt charmant und humorvoll. „Ich hab’ euch vermisst, München!“, rief sie dem Publikum zu – und erntete Jubelstürme. Dass sie seit ihrem letzten München-Auftritt 2015 nichts von ihrer Bühnenmagie verloren hat, bewies sie spätestens im grandiosen Finale mit „Firework“ und „Roar“, bei dem kein Fan stillstehen konnte. 

Nach zwei Stunden purem Pop-Glanz bleibt die Erkenntnis: Katy Perry ist zurück – reifer, emotionaler und zugleich so mitreißend wie eh und je. Ihre „Lifetimes Tour“ ist nicht nur ein Comeback, sondern ein Statement: Die Queen of Pop lebt und strahlt heller denn je. 

Konzertbericht und Fotos von Lutz WeArePhotographers

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