far from finished

Mit „Let´s Be Frank“ ist die neue EP der Punkrock-Band Far From Finished erschienen. Wir trafen Bassist Pesky und haben ihm einige Fragen gestellt.

Hey, habt ihr den Jahreswechsel gut überstanden?
Pesky: Da die Welt nicht in zwei Hälften geteilt ist und millionen tote Körper nicht im Weltall erforen herumfliegen; ja, haben wir! (Lacht) Ein paar rasende Kopfschmerz-Attackn, aber es hält sich in Grenzen.

Am 08.03.2013 ist eure neue EP „Let´s Be Frank“ erschienen. Warum kein neues Album?
Pesky: Wir haben kein Geld! (Lacht) Wir haben die EP selbst finanziert, so gab es keine Einschränkungen. Ausserdem hatten wir keine Lust, so lange zu warten um ein paar Songs zu veröffentlichen. Es ist weniger zeitaufwendig, wenn man es selbst produziert. Die EP soll ein Teaser für das neue Album sein; wir wollen nicht, dass die Menschen uns vergessen.

Gib uns einen kleinen Einblick in die EP.
Pesky: Es war eine Erfahrung der Mischung von Ideen und Technik. Einige Songs wurden vorproduziert, bevor sie in die Band gebracht wurde. Einige wurden als Gruppe zusammen geschrieben. Die Lieder wurden im Studio live eingespielt.


Ihr singt über ein düsteres Leben ohne Regeln, über verlorene Abende und letzte Minuten. Was reizt dich am meisten in dieser Welt?

Pesky: Neue Dinge auszuprobieren, neue Menschen treffen, nicht nach den Regeln leben, niemandem zu folgen, dafür gerade zu stehen was man selbst gemacht hat und das beste aus einem eingeschränkten Leben zu machen.


Viele Menschen reden von einer perfekten Welt, in der wir leben. Was sollte deiner Meinung nach dringend geändert werden, damit die Welt vielleicht mal perfekt wird?

Pesky: Unsere Wahrnehmung, das Geld glücklich macht und das Kommunikation und Verbindung die persönliche Erfüllung ist – und nicht der Konsum.


Ihr habt schon mit sehr vielen Bands zusammen gespielt. Welches Konzert war am spektakulärsten?

Pesky: Es ist schwer, das Oktoberfest in Durango im Jahr 2010 zu toppen. Tausende Menschen im Baskenland haben mit Cock Sparrer, Stiff Little Fingers, Slaughter And The Dogs, Cobra und vielen anderen gefeiert. Zwar gibt es viele Shows, die in unseren Köpfen bleiben; von kleinen Bands und kleinen Shows bis hin zu Bands, die schon eine riesige Fangemeinde haben. Wir haben mit den kleinsten und mit den größten Punkrock-Bands gespielt und die Erfahrung mit beiden ist unermesslich.

Was sind eure Pläne für die Zukunft?
Pesky: Für die nahe Zukunft: Schreiben, touren, touren, aufnehmen, touren, touren…

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Die letzten Worte gehören dir!
Pesky: Wenn irgendjemand weiss, wo man diesen deutschen Militär-Hut mit den runterhängenden Ohrwärmern bekommt, lasst es mich wissen. Mein Kopf friert!

Interview von Florian Puschke im Februar 2013

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