Bandhistorie:
AC/DC wurde 1973/74 zunächst als Coverband von den Brüdern Angus Young (g) und Malcom Young (g) in Melbourne, Australien gegründet. In der Besetzung mit Bon Scott (v), Phil Rudd (d) und Mark Evans (b) tourten sie durch Australien, wo sich mit der Zeit eine immer größere Fangemeinde ansammelte. Die Band veröffentlichte ihre ersten Alben, die schon bald hohe Verkaufszahlen erreichten, zunächst nur in Australien. Erst später versuchten Sie, zunächst erfolglos, in Europa einen ähnlich erfolgreichen Status zu erlangen. Vor allem die zu Beginn niederschmetternden Kritiken durch die „etablierten“ Musikzeitschriften wie dem „Rolling Stone“ machten der Band zu schaffen. Dennoch konnten sie bald eine eingeschworene Fangemeinde um sich scheren. Nach kürzester Zeit hatte sich ihr kompromissloser Rock mit starker Tendenz zum Blues durchgesetzt. Unterstützt wurde dies vor allem vom ewig Schuluniformen-tragenden Gitarrist Angus Young, der nicht nur durch sein musikalisches Talent, sondern auch durch seine unaufhaltsame Bühnenshow überzeugte. Der Durchbuch in den USA gelang jedoch erst mit dem 1979er Album „Highway to Hell“. Das Ereignis, welches die Band bis heute überschattet, ist der Tod von Sänger Bon Scott, der am 20. Februar 1980 an seinem Erbrochenen erstickte. Die verbleibenden Bandmitglieder waren sich aber von Anfang an sicher, dass dies nicht das Ende von AC/DC bedeuten sollte. Und so veröffentlichten sie schon wenig später das Album „Back in Black“ mit neuem Sänger Brian Johnson. Obwohl er bis heute im Schatten seines genialen Vorgängers steht, war Brian Johnson im nachhinein gesehen wohl die beste Wahl die AC/DC hätte treffen können. „Back in Black“ gilt heute als Meilenstein und bestes Album der Band, mit „For those about to rock (we salute you)“ wurde nur wenig später mit einem ähnlich starken Album nachgelegt. Nach einigen schwächeren Alben war vor allem „The Razor’s Edge“ ein Meilenstein für eine Band, die sich mittlerweile zu den ganz großen des Musikgeschäftes zählen konnte. Mit dem Box Set „Bonfire“ erwies die Band ihrem verstorbenen Sänger die letzte Ehre. Auf dem 2000er Album „Stiff Upper Lipp“ bekannte sich AC/DC mehr als je zuvor zu ihren Blueswurzeln, machte aber dennoch jedem klar, das sie noch lange nicht zu den Alten gehören. Der Höhepunkt in der Bandgeschichte war die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame in New York im März 2003. Zu diesem Anlass spielten AC/DC „Highway To Hell“ und „You Shook Me All Night Long“, zusammen mit Steven Tyler von Aerosmith, der auch die Laudatio hielt. 2003 spielten AC/DC im Vorprogramm der Rolling Stones auf einigen Konzerten in Europa und den USA. Die Stadt Melbourne in Australien würdigte die Erfolge der Band am 1. Oktober 2004 mit einem eigenen Straßennamen, der „ACDC Lane“. Ein neues Album ist bislang nicht an Sicht, AC/DC sind aber für die langen Zeitspannen zwischen ihren Veröffentlichungen bekannt. Totzukriegen ist dieser Rock’n’Roll-Dinosaurier ohnehin nicht.

Besetzung:
Brian Johnson – Gesang Angus Young – Gitarre Malcom Young – Gitarre Cliff Willams – Bass Phil Rudd – Schlagzeug

Diskografie:
1974 – High Voltage 1974 – Jailbreak 1975 – T.N.T. 1976 – Dirty Deeds Done Dirt Cheap 1977 – Let There Be Rock 1978 – Powerage 1978 – If You Want Blood …You’ve Got It 1979 – Highway To Hell 1980 – Back in Black 1981 – For Those About To Rock (We Salut You) 1983 – Flick Of The Switch 1985 – Fly On The Wall 1986 – Who Made Who 1988 – Blow Up Your Video 1990 – The Razor’s Edge 1992 – Live 1995 – Ballbreaker 1997 – Bonfire 2000 – Stiff Upper Lipp

Webseiten:
1

Kommentar verfassen