Bandhistorie:

Die Cellophane Suckers gründeten sich 1993 in Köln und rocken seither in ihrer Originalbesetzung unter den Pseudonymen Sven Wixner, Mattes H., Hauke Helldriver, Jan L., Chris Caddillac.

 

Fast alle Suckers kennen sich noch aus der Schule, wo sie zum Teil in Bands spielten. Markus entdeckte sein Talent als Sänger bei der Fun Punk-Band „Der Totale Hüftgelenk Ersatz“ und Hauke spielte bei der Stoner-Rock-Band „Love Juice“. Die Cellophane Suckers wurden allerdings von Jan und Christoph erfunden als sie sich beim Arbeiten an einer Aral-Tankstelle kennenlernten und sonst nichts besseres zu tun hatten.

 

Sie wollten eine Band gründen, nicht nur um ihrer Lieblingstätigkeit nachzugehen, sondern auch um möglichst viele Frauen kennenzulernen. Viele Musiker müssen wahrscheinlich zugeben, dass so was ein ausreichendes Argument ist, um eine Band zu gründen. Im Laufe der Zeit brachte die Bande fünf Singles, eine EP zusammen mit den „Jet Bumpers“, drei Alben und diverse Compilationbeiträge hervor. Das erste Album „Burnin Miss City“ kam 1996 bei Arm Records (ein Label der Lokalmatadore) heraus. „Burnin Miss City“ ist scheppernder Garagen-Rock´n Roll mit Knallern wie „California Girl“, „Sandwich 69“ oder „Funky Asshole“, die sofort ins Ohr gehen. Außerdem sind Cover-Versionen von dem Sonics-Hit „Boss Hoss“ oder „Sooprise Package for Mr Mineo“ von Supercharger zu hören. Da es sich um eine Low-Budget Produktion handelt, klingen die Songs entsprechend trashig und umso fetziger. Wenn man bedenkt, dass die Cellophane Suckers zu diesem Zeitpunkt erst seit drei Jahren existierten, ist „Burnin Miss City“ ein wirklich knackiges Album. Ein Tatsache, die durch die vielen positiven Pressebesprechungen bestätigt wurde.

 

„Hell Yeah“, die nachfolgende Scheibe, wurde 1998 bei Subway Records (CD) im Vertrieb von Cargo Records, Deutschland und Radioblast Recordings (Vinyl) veröffentlicht und liefert den schweißtreibenden Schweinerock-Sound, für den die Cellophane Suckers in der Szene bekannt sind: High-Speed Rock´n Roll à la Motörhead, der die Menge zum Toben bringt. Der bislang jüngste Longplayer „Too Much Temptation“ (Subway/Radioblast) erschien 2001 und enthält dreizehn superkrachige Garage-Punk Stücke, darunter auch Cover-Versionen von den X-Rays „Thrown Up“ oder auch eine Version von „Angela“, im Original ein Pagans Song. Doch auch der nächste Wurf ist schon in der Mache. Die Suckers arbeiten momentan an neuen Songs, um noch in diesem Herbst eine neue Langspielplatte abzuliefern. Auch stilistisch werden sich die Suckers weiterentwickeln.

 

Auf der Suche nach neuen Songs und Sounds engagierten Sie auch befreundete Musiker wie z.B. Keyboarder Stefan Mohr. Dessen Einsatz seiner VIP-500 Farfisa-Orgel und seines Fender Rhodes Piano erhebt das neue Material in die nächste Rock-Dimension. Man darf sich also auf ein spannendes Jahr mit den Cellophane Suckers freuen. Bei den Ideen für ihre Songs bedienen sich die Suckers an 30-jähriger Rock-Geschichte, doch Haupt-Einflüsse sind vor allem die Rolling Stones, New Bomb Turks, Stooges oder Saints.

 

Bisher gab es diverse Deutschland-Tourneen und einige Europa-Touren, wo sie bereits mit bekannten Größen wie Turbonegro, Zeke, New Bomb Turks, Grouvie Ghoulies, Electric Frankenstein, Murder City Devils, Sonny Vincent, Gluecifer, Beatsteaks, Flaming Sideburns und den Hives auftraten. Eine der Höhepunkte war darunter die Deutschland-Tour mit den Hellacopters. Bestimmt ließen sich noch etliche internationale Namen hinzufügen, jedoch dürfen die befreundeten Szene-Bands, mit denen die Suckers häufig spielen, nicht unerwähnt bleiben. Dazu gehören vor allem die Moorat Fingers, Dumbell, die Radiation Kings, die Dirtshakes und die Backwood Creatures.

Besetzung:

Sven Wixner – Gesang

Hauke Helldriver – Gitarre

Matt Moroder – Gitarre

Jan L. – Bass

Chris Caddillac – Schlagzeug

Diskografie:

1996 – Burnin Miss City

1998 – Hell Yeah

2001 – Too Much Temptation

Webseiten:
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