Album Cover 7er Jungs
Album Cover 7er Jungs "string em up" Oi! Band

Die Band 7er Jungs aus Köln hatte in den letzten Monaten zwei interessante Veröffentlichungen. Frontmann Markus stand uns Rede und Antwort und so konnten wir auch ausführlich über andere Themen mit ihm sprechen.

Hallo Markus. Für alle die euch noch nicht kennen, stell die Band bitte kurz vor.

Markus: Hallo, wir sind die Band 7er Jungs, kommen aus 505, NRW, spielen für gewöhnlich viel zu laute Musik, mit viel zu verzerrten Gitarren und freuen uns Dir im weiteren Verlauf Rede und Antwort zu stehen. Die Band besteht derzeit aus Fabbe (Bass), Becks (Gitarre), Sebastian (Schlagzeug) und mir an Gitarre und Mikrofon. Wir spielen das,was man landläufig wohl als „Oi! Musik“ bezeichnet – finden wir auch gut so!

Im Februar ist eure EP „String ´Em Up“ erschienen. Gib uns bitte einen kleinen Einblick.

Markus: „String ´Em Up“ wurde als 5 Song Vinyl EP veröffentlicht. Dazu haben wir uns einige Extras einfallen lassen, damit den Vinylsammlern und Freunden der Band Tribut gezollt wird. Die EP selbst war, in dieser Form, sicher eine einmalige Sache für uns gewesen, denn sie ist irgendwie nicht, aber dann irgendwo wieder schon, dass was wir bisher gemacht haben. Anders ist dabei das Instrumentale: Über weite Strecken geht es akustisch zur Sache und es kommen Dinge wie Slide-Gitarren, Bottlenecks, Mundharmonikas und auch zwei Schlachtermesser zum Einsatz. Es ist aber keine Balladensammlung oder dergleichen, dafür sorgen die Texte, die weiterhin 7er Jungs sind und an denen sich Freund und Feind gleichermaßen erfreuen darf. Diese Aufnahmen sind geprägt von einem gewissen Kontrast zwischen untypischem und den Texten, die ich persönlich an manchen Stellen in der Aussage härter finde, als auf anderen Veröffentlichungen von uns, auf denen es durchgängig mit lautem Schlagzeug und verzerrten Gitarren zur Sache ging.

Die EP lebt von Ihren Kontrasten. Schlussendlich ergänzt sich das zu seinem eigenen Ding. Ich glaube nicht, dass wir so was noch mal in dieser akustisch-dominierenden Form machen werden, aber nun da wir uns entschieden haben diese Aufnahmen zu veröffentlichen, sind wir der Meinung, dass diese Lieder und die EP im Gesamten für sich stehen. Wir hatten zuerst nicht vor die einzelnen Lieder zu veröffentlichen, da wir der Meinung waren, dass sie vielleicht gar nicht ins Bild der Band passen würden. Auf der anderen Seite, wieso nicht mal etwas „anderes“ wagen, bevor man sich zu früh irgendwo festfährt? Nach der zweiten oder dritten CD wäre so etwas sicherlich schwieriger geworden, als zu so einem Zeitpunkt. Es passte einfach und vielleicht ist genau diese Veröffentlichung der richtige Ausgangspunkt für die ein oder andere Überraschung, die man sich für die Zukunft überlegen kann. Ein weiterer Punkt ist der Charakter der Aufnahmen. Sämtliche Aufnahmen wurden zu Hause aufgenommen, im kältesten Winter seit Jahren im sterbenden und neubeginnenden Jahr `10/`11 – wieder so ein Kontrast. Es wurde auch nicht viel mehrfach eingespielt oder dergleichen, über weite Strecken sind die Aufnahmen ohne Netz und doppelten Boden gemacht worden und somit alles andere als zu vergleichen mit einer richtigen Studio Aufnahme, wo Du immer wieder am Klang feilen kannst, auf weiteren Spuren zufügst, änderst, experimentierst, etc. Und wie gesagt, auch die Jahreszeit tat ihr übriges. Ich bin mir auch sicher, dass das einen Einfluss auf die Aufnahmen gehabt hat. Aus dem Fenster blicken, während Du etwas aufnimmst und zu sehen wie unter immer neuem fallenden Schnee alles sonstige verschwindet, und durch eine kalte Schneedecke zum Schweigen gebracht wird, die sich wie die Hand um den Hals eines Lügners legen sollte. Ein beruhigender Anblick von ureigener Gewalt und Schönheit.

Diese Aufnahmen sind geprägt von einem gewissen Kontrast zwischen untypischem und den Texten, die ich persönlich an manchen Stellen in der Aussage härter finde, als auf anderen Veröffentlichungen von uns, auf denen es durchgängig mit lautem Schlagzeug und verzerrten Gitarren zur Sache ging. Die EP lebt von Ihren Kontrasten. Schlussendlich ergänzt sich das zu seinem eigenen Ding. Ich glaube nicht, dass wir so was noch mal in dieser akustisch-dominierenden Form machen werden, aber nun da wir uns entschieden haben diese Aufnahmen zu veröffentlichen, sind wir der Meinung, dass diese Lieder und die EP im Gesamten für sich stehen. Wir hatten zuerst nicht vor die einzelnen Lieder zu veröffentlichen, da wir der Meinung waren, dass sie vielleicht gar nicht ins Bild der Band passen würden. Auf der anderen Seite, wieso nicht mal etwas „anderes“ wagen, bevor man sich zu früh irgendwo festfährt? Nach der zweiten oder dritten CD wäre so etwas sicherlich schwieriger geworden, als zu so einem Zeitpunkt. Es passte einfach und vielleicht ist genau diese Veröffentlichung der richtige Ausgangspunkt für die ein oder andere Überraschung, die man sich für die Zukunft überlegen kann. Ein weiterer Punkt ist der Charakter der Aufnahmen. Sämtliche Aufnahmen wurden zu Hause aufgenommen, im kältesten Winter seit Jahren im sterbenden und neubeginnenden Jahr `10/`11 – wieder so ein Kontrast. Es wurde auch nicht viel mehrfach eingespielt oder dergleichen, über weite Strecken sind die Aufnahmen ohne Netz und doppelten Boden gemacht worden und somit alles andere als zu vergleichen mit einer richtigen Studio Aufnahme, wo Du immer wieder am Klang feilen kannst, auf weiteren Spuren zufügst, änderst, experimentierst, etc. Und wie gesagt, auch die Jahreszeit tat ihr übriges. Ich bin mir auch sicher, dass das einen Einfluss auf die Aufnahmen gehabt hat. Aus dem Fenster blicken, während Du etwas aufnimmst und zu sehen wie unter immer neuem fallenden Schnee alles sonstige verschwindet, und durch eine kalte Schneedecke zum Schweigen gebracht wird, die sich wie die Hand um den Hals eines Lügners legen sollte. Ein beruhigender Anblick von ureigener Gewalt und Schönheit.

Ich glaube nicht, dass wir so was noch mal in dieser akustisch-dominierenden Form machen werden, aber nun da wir uns entschieden haben diese Aufnahmen zu veröffentlichen, sind wir der Meinung, dass diese Lieder und die EP im Gesamten für sich stehen. Wir hatten zuerst nicht vor die einzelnen Lieder zu veröffentlichen, da wir der Meinung waren, dass sie vielleicht gar nicht ins Bild der Band passen würden. Auf der anderen Seite, wieso nicht mal etwas „anderes“ wagen, bevor man sich zu früh irgendwo festfährt? Nach der zweiten oder dritten CD wäre so etwas sicherlich schwieriger geworden, als zu so einem Zeitpunkt. Es passte einfach und vielleicht ist genau diese Veröffentlichung der richtige Ausgangspunkt für die ein oder andere Überraschung, die man sich für die Zukunft überlegen kann. Ein weiterer Punkt ist der Charakter der Aufnahmen. Sämtliche Aufnahmen wurden zu Hause aufgenommen, im kältesten Winter seit Jahren im sterbenden und neubeginnenden Jahr `10/`11 – wieder so ein Kontrast. Es wurde auch nicht viel mehrfach eingespielt oder dergleichen, über weite Strecken sind die Aufnahmen ohne Netz und doppelten Boden gemacht worden und somit alles andere als zu vergleichen mit einer richtigen Studio Aufnahme, wo Du immer wieder am Klang feilen kannst, auf weiteren Spuren zufügst, änderst, experimentierst, etc. Und wie gesagt, auch die Jahreszeit tat ihr übriges. Ich bin mir auch sicher, dass das einen Einfluss auf die Aufnahmen gehabt hat. Aus dem Fenster blicken, während Du etwas aufnimmst und zu sehen wie unter immer neuem fallenden Schnee alles sonstige verschwindet, und durch eine kalte Schneedecke zum Schweigen gebracht wird, die sich wie die Hand um den Hals eines Lügners legen sollte. Ein beruhigender Anblick von ureigener Gewalt und Schönheit.

Es passte einfach und vielleicht ist genau diese Veröffentlichung der richtige Ausgangspunkt für die ein oder andere Überraschung, die man sich für die Zukunft überlegen kann. Ein weiterer Punkt ist der Charakter der Aufnahmen. Sämtliche Aufnahmen wurden zu Hause aufgenommen, im kältesten Winter seit Jahren im sterbenden und neubeginnenden Jahr `10/`11 – wieder so ein Kontrast. Es wurde auch nicht viel mehrfach eingespielt oder dergleichen, über weite Strecken sind die Aufnahmen ohne Netz und doppelten Boden gemacht worden und somit alles andere als zu vergleichen mit einer richtigen Studio Aufnahme, wo Du immer wieder am Klang feilen kannst, auf weiteren Spuren zufügst, änderst, experimentierst, etc. Und wie gesagt, auch die Jahreszeit tat ihr übriges. Ich bin mir auch sicher, dass das einen Einfluss auf die Aufnahmen gehabt hat. Aus dem Fenster blicken, während Du etwas aufnimmst und zu sehen wie unter immer neuem fallenden Schnee alles sonstige verschwindet, und durch eine kalte Schneedecke zum Schweigen gebracht wird, die sich wie die Hand um den Hals eines Lügners legen sollte. Ein beruhigender Anblick von ureigener Gewalt und Schönheit.

Und wie gesagt, auch die Jahreszeit tat ihr übriges. Ich bin mir auch sicher, dass das einen Einfluss auf die Aufnahmen gehabt hat. Aus dem Fenster blicken, während Du etwas aufnimmst und zu sehen wie unter immer neuem fallenden Schnee alles sonstige verschwindet, und durch eine kalte Schneedecke zum Schweigen gebracht wird, die sich wie die Hand um den Hals eines Lügners legen sollte. Ein beruhigender Anblick von ureigener Gewalt und Schönheit.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, akkustische Songs aufzunehmen?

Markus: So neu war die Idee nicht. Immerhin hatten wir mit „We salute the Skinheads“ bereits in der frühen Phase der Band so etwas gemacht und auch unsere „Long Black Veil“ Version ist dem ein oder anderen vielleicht von einigen  Tribute to Johnny Cash-Samplern bekannt, auch hier haben wir zur Akustikgitarre gegriffen. Mir persönlich gefällt der einfache Klang der Akustik Gitarre. Ein nackter, ehrlicher und einfacher Klang, ohne viel aufgebauschtes Drumherum. Es hat einfach den Charakter des ganzen Projektes unterstrichen.

Die EP ist auf 300 Stück limitiert und bereits ausverkauft! Habt ihr damit gerechnet, dass sie so gut angenommen wird?

Markus: Nein, damit haben wir nicht gerechnet. Die EP kam in verschiedenen Farben limitiert heraus. 200 in pinkem Vinyl, 50 in schwarzem Vinyl und 50 handgepresste Platten im Picture Disc Format. Es freut uns natürlich sehr und unser Dank gilt den Leuten, die sich diese EP so schnell zugelegt haben. Das Feedback auf die EP stimmt auch, womit wir so nicht gerechnet hätten, da es eben doch etwas „spezieller“ im Klang ist, als eben das was die meisten Leute erwarten.

Ich denke, richtig verstanden wird diese EP schlussendlich aber erst mit der Zeit.

Zu der EP gibt es ein 92-seitiges Beiheft, einen Aufkleber, einen Button und eine Schweinemaske, das ganze wird in einem nummerierten Umschlag verschickt. Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Markus: Wie Dir nicht entgangen sein wird, sitzt gerade in Deutschland der Stempel bzw die Vorverurteilung recht schnell, nur aufgrund dem einen Extrem nicht zugehörig zu sein, dem anderen wohlwollend offen gegenüber zu stehen. Auch wenn wir uns nichts vorzuwerfen haben, bleiben wir davon nicht verschont und geredet wird mitunter trotzdem viel.

Grundsätzlich ist auf Gerede und Geschwätz nichts zu geben, im Internetzeitalter sind Gerüchte aber schneller gestreut, als es z.B. vor 10-20 Jahren auf Papier der Fall war. Der Schaden und die „Langlebigkeit“ entsprechender Aussagen gesellen sich dazu. Das ist auch eine Sache die ganz bewusst genutzt wird, meist von anonymen Maulhuren, die nichts  haben als ihre minderwertige Art der Verleumdung und Stigmatisierung gegenüber Allem und Jedem, das nicht Willens ist sich ihrer Richtung komplett unterzuordnen oder auf den jeweiliegn Führerbefehl mit blindem Folgen zu reagieren.

Da ist meist kein Gerücht zu abstrus und die Kreativität, die einige zum Belegen irgendwelcher Fakten komplett aus der Luft und dem Zusammenhang gerissen an den Tag legen, amüsiert dabei schon fast – wenn eben das Ziel nicht wäre gezielt Personen/Menschen auf Dauer zu schaden, eben durch so eine anonyme Verleumdung. Die Frage ist wie man auf so etwas reagieren möchte.

Ich finde die Rechtfertigungsarien einiger, die ansonsten unter der großen „We don’t say Sorry to anyone“ Phrase wandeln, oder die den eigenen Blick auf die Vergangenheit maßlos zusammenschönen, weil sie sonst nicht den „Popstar“ spielen können, mit dem sie kleinen Mädchen das Hösschen nass machen wollen mindestens genau so erbärmlich.

Wir haben uns nichts vorzuwerfen und ich fand den Anlass passend, komplett gesammelte Interviews aus den Jahren 2004-2011 im Originalton abzudrucken, so dass sich die Leute ihr eigenes Bild machen können, was wie wann und wo gesagt wurde und ehrlicher als irgendein Statement abzugeben, vor dem sich andere, angeblich aufgrund ihrer Pseudo-Outlaw-Anders-Mentalität angeblich so sehr drücken wollen, nur um im Anschluss gar nichts mehr anderes zu tun, ausser irgendwem Rede und Antwort stehen. Versteh mich richtig, ich bin der Meinung, dass jede Frage beantwortet gehört – aber nur wenn ich auch gefragt werde. Wenn jemand anonym und hinter einer Tastatur versteckt Dreck über andere Leute auskippt, spricht mich das nicht an. Ich werde vielleicht darauf reagieren, wenn ich es als nötig sehe, aber mit Sicherheit nicht eine Person gezielt mit einem Statement ansprechen und ihr irgendetwas an Zeit widmen, die nicht den Anstand hat mich primär als den, um den es geht, anzusprechen.

Nebenbei sind die Leute sowieso so festgefahren, dass es sie gar nicht interessiert wenn sie falsch liegen. Ich erinnere mich, dass ich mal einen Fanzinemacher darauf angeschrieben hatte, der uns Rechtsoffenheit vorwarf (nach der Split mit einer Band wie Oppressed – peinlicher geht’s nicht) und der auf Fakten mit den Worten „Mir ist es egal, ob ihr nicht rechts seid, für MICH bleibt ihr weiter rechtsoffen“ an allen tatsächlichen Fakten vorbei heulte. Die Zeit lohnt sich einfach nicht mit solchen Dummköpfen zu reden. Aber es lohnt sich die Leute, die Interesse haben, über Dinge die tatsächlich gesagt wurden und Phase sind in Kenntnis zu setzen.

Alle anderen Beilagen, fanden wir passend, da wir es nach wie vor nicht als gegeben hinnehme,dass uns  Leute über all die Zeit hin die Treue gehalten haben. Eine Sammlerauflage mit einigen Extras ist das beste Zeichen der Wertschätzung an die Leute, die die Band mögen.

Ganz frisch erschienen ist euer neues Werk „Home Is Where The Crew Is“. Gib uns auch hier bitte einen Einblick.

Markus: „Home is where the Crew is“ war geplant als Vinyl 7“ E.P., leider kam alles anders und das eigentliche Label für die Veröffentlcihung hatte plötzlich kein Interesse mehr an einer Veröffentlichung des Vinyls, da die Kosten dafür zu teuer gewesen wären. Als ich mit Bernd von Streetjustice Records daürber sprach, sagte er, dass er Interesse hätte diese Veröffentlichung zu übernehmen. Bernd ist menschlich und von seiner Arbeit her, mit einer der angenehmsten Menschen, die ich  kenne, von daher hat es mich gefreut, dass wir die Aufnahmen dort veröffentlichen konnten. Die Platte besteht aus einem schmutzigen Bootleg des ersten Auftritts auf der geschichtsträchtigen Feierstätte der Loreley sowei einem Mitschnitt den wir bei unserem ersten „Auslandseinsatz“ in Zürich hatten und auch extra aufgenommene Sachen finden sich dort wieder, wie das Stück „Great Days in the Blitz“ und auch einige Videos unser bisherigen Ausflüge. 

Die Platte besteht aus einem schmutzigen Bootleg des ersten Auftritts auf der geschichtsträchtigen Feierstätte der Loreley sowei einem Mitschnitt den wir bei unserem ersten „Auslandseinsatz“ in Zürich hatten und auch extra aufgenommene Sachen finden sich dort wieder, wie das Stück „Great Days in the Blitz“ und auch einige Videos unser bisherigen Ausflüge.  „Home Is Where The Crew Is“ ist in erster Linie ein Danke an die Leute, die mit uns diesen Abend gefeiert und zu dem gemacht haben, was wir anlässlich unseres ersten Auftrittes nie für möglich gehalten hätten. Und natürlich auch eine Erinnerung um die wir uns  selbst nicht bringen wollten. Ein paar Bilder auf Facebook geben ein wenig die Stimmung vom 21.07.2011 wieder. Zudem wurde

Zudem wurde „Home Is Where The Crew Is“ als limitiertes Sammler-Package veröffentlicht, auf 333 Stück limitiert als einseitig bespielte Picture Disc inklusive beiliegender CD mit allem von der Platte sowie weiteren Extras. Laut Aussage des Labels, ist das gute Stück auch nahe zu vergriffen – ein beherztes zugreifen bei den üblichen Versänden sollte sich der Interessierte also nicht zu lange überlegen, wenn er interesse an dem Teil hat. Uns ehrt die Treue der Freunde der Band und wir werden auch weiterhin sehen, dass wir den Leuten möglichst viel für ihr Geld bieten – auch im Hinblick auf den respektvollen Umgang mit Musik, anstatt nur illegal heruntergeladenem MP3 Schrott, mit dem die eigene Szene bestohlen und getreten wird.

Unterstützt die Szene, die Ihr mögt, wer sich für 100 Euro einen Polyester Fred Perry Pullover kaufen kann, der kann auch 10 Euro für einen Originaltonträger ausgeben, mit dem – im Gegensatz zu einem Designer Modestück – die eigene Subkultur unterstützt wird.

Wie du eben bereits erwähnt hast, ist die Picture-LP auf 333 Stück limitiert. Bist du selbst Schallplatten-Liebhaber?

Markus: Ja, ich sammle selbst Vinyl bzw. lege auch selber öfters auf, bevorzugt mit Vinyl Platten. Auch die anderen in der Band schätzen Vinyl sehr und es ist für uns wichtig die Veröffentlichungen auch auf schwarzem oder buntgepressten Vinyl in Händen zu haben. SAVE THE VINYL!

Was sind eure weiteren Pläne?

Markus: Wir haben einige Single und EP Veröffentlichungen für die nächste Zeit geplant, dann soll es an die Arbeit für ein neues Vollzeitalbum gehen. Auch würden wir gerne Live mit den Leuten so weiterfeiern, wie wir es bisher erleben durften. Die Band existiert ausschließlich aus rein idealistischen Gründen, die nur aus diesem Grund sowie für die Szene und die Sache spielt. Das mit Leuten zu teilen ist für uns wichtiger, als irgendwelche Charteinstiege oder platzierungen, neben irgendwelchen Plastik-Weg und Auswurfsprodukten der Mainstream-Industrie.

Vielen Dank für das Interview, die letzten Worte gehören dir.

Markus: Danke Dir für das Interview und natürlich an die Leute, die uns unterstützen und mit uns sind. Alles für die Sache.

Interview von Florian Puschke im September 2012

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