Tim Hackemack: Yesterday’s Kids (Buchkritik) Tim Hackemack: Yesterday’s Kids (Buchkritik)
 
 

 

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Tim Hackemack: Yesterday’s Kids (Buchkritik)

 
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Veröffentlicht am 9. August 2016 von

 
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Ist Punk eigentlich noch eine Jugendsubkultur? Tim Hackemack scheint die Antwort auf die Frage zu kennen, jedoch ist sie ihm vollkommen egal. Und so begibt er sich für sein neues Buch „Yesterday´s Kids“ zu deutschen Altpunks, um ihnen sehr persönliche Anekdoten aus den Anfangstagen der Punkbewegung  zu entlocken und über ihre Zukunftspläne zu befragen. Von den Szenegrößen wie Willi Wucher, Olaf (Ex-Springtoifel) und Co. gibt es leider nicht viel Neues bzw. Spektakuläres zu erfahren, denn das haben diese bereits Generationen von Fanzine-Schreibern bereits mitgeteilt. Interessanter sind da schon die Interviews mit mir bis dato unbekannten Punkern der ersten Stunde, vornehmlich von denen, die ihre subkulturelle Sozialisation in der DDR erlebten.
Die großformatigen Bilder der Interviewpartner geben zudem  Auskunft über alle großen und kleinen, schmerzhaften und angenehmen  Spuren, die das subkulturelle Leben auf den Gesichtern (…) hinterließ. Doch viele der Interviewpartner scheinen trotzdem oder gerade deswegen mit sich selbst im Reinen zu sein, obwohl sie nicht abstreiten, dass im Jahr 2016 die große Zeit der Rebellion gegen gesellschaftliche Normen vorbei ist.  Es dominieren hingegen bei allen noch immer der Wunsch eines selbstbestimmten Lebens und die Zufriedenheit, sich bis jetzt nicht zu sehr verbogen und Ideale nicht verraten zu haben.
Vielleicht erlebt die Jugendsubkultur aktuell eine Art nostalgische Welle, gepaart mit ein wenig Wehmut. Eigentlich eher Zeichen von Spießbürgerlichkeit, wenn da nicht das Feuer und die Kreativität wären, die sich besonders  in den Zukunftsplänen der Altpunks wiederspiegeln.
Letzten Endes vermute ich trotzdem, dass sich der Autor Hackemack mit seinem Werk selbst beschenkte, gab es ihm doch die Gelegenheit, quer durch die Republik zu Freunden und Bekannten zu reisen und sie zu interviewen bzw. mal wieder nett mit ihnen zu plaudern. Eine kritische und dennoch wohlwollende Distanz, die sich in den Fragen manifestieren,  wäre aus meiner Sicht angebrachter gewesen.
Buchkritik von Sveni
Erschienen im Archiv der Jugendkulturen Verlag KG
Großformat 210 x 280mm, gebunden, 500 Seiten
1. Auflage Mai 2016
auf 500 Ex. limitierte Special Edition handsigniert und nummeriert mit Posterbeilage
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