Klaus N. Frick: Für immer Punk? Eine Kurzgeschichten-Sammlung - Musik und Lifestyle Magazin - Pressure Magazine Klaus N. Frick: Für immer Punk? Eine Kurzgeschichten-Sammlung
 
 

 

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Klaus N. Frick: Für immer Punk? Eine Kurzgeschichten-Sammlung

 
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Die Stärke des Buches liegt meiner Ansicht darin, dass Frick trotz aller Widersprüche, jugendlicher Unüberlegtheit, brachialer Kompromisslosigkeit und Entschlossenheit sprachlich und inhaltlich ein Bild von sich zeichnet, das eben nicht dem einer Schablone entspricht und tausendfach kopiert werden kann.
  

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Veröffentlicht am 18. November 2016 von

 
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Dabeisein ist alles. Diese Olympische Formel lässt sich auf viele Dinge des Lebens übertragen, vom Sexualverkehr, über die Führerscheinprüfung bis hin zum Punkrock. Für den letzten Punkt braucht man weder Geld noch Sehtest, weder sexuelle Ausstrahlungskraft noch zertifizierte Verhütungsmaßnahmen.

Es ist anscheinend so leicht, Punkrocker zu werden und schwer, einer zu bleiben, wenn man nicht ein so breites Kreuz wie beispielsweise Klaus N. Frick besitzt, seines Zeichens einer der ersten Punkrocker im Süden der Republik und mittlerweile jovialer Mittfünfziger. Frick sieht sich selbst als ehemaligen Punkrocker, der „dabei gewesen ist“, ohne jemals zur Avantgarde der Punkbewegung zu gehören. Dieser eigene Blickwinkel auf die Vergangenheit macht ihn sympathisch und seine im Werk „Für immer Punk?“ verfassten Kurzgeschichten authentischer.

Ohne romantische Phrasen beschreibt Frick seine triste Kindheit und Jugend im ländlichen Freudenstadt der siebziger Jahre. Die politische Orientierung der breiten Mehrheit kann man allein am Namen des Mittelgebirges „Schwarzwald“ ablesen. Außenseiter oder gar Anhänger von Subkulturen haben hier wenige Freunde. Und so begibt sich der Autor ins urbane Karlsruhe und stellt fest, dass auch die Stadt ihre Tücken hat und einer wie er eben oftmals im Rampenlicht steht, auch wenn er nur seine Ruhe haben möchte.
In anderen Situationen allerdings sucht er das Rampenlicht, wenn er beispielsweise für die APPD Werbung macht und als einer der wenigen nüchternen Wahlkampfhelfer auf verbale Argumente und nicht nur auf die „Parole Bier“ setzt. Ansonsten scheint Frick einer Hopfenkaltschale durchaus nicht abgeneigt zu sein, auch wenn er die Schattenseiten des Alkoholmissbrauchs ebenfalls ganz nüchtern erwähnt.

Die Stärke des Buches liegt meiner Ansicht darin, dass Frick trotz aller Widersprüche, jugendlicher Unüberlegtheit, brachialer Kompromisslosigkeit und Entschlossenheit sprachlich und inhaltlich ein Bild von sich zeichnet, das eben nicht dem einer Schablone entspricht und tausendfach kopiert werden kann. Ein Typ mit Ecken und Kanten, dessen Ansichten und Handlungen man nicht mögen muss, auch wenn einiges wohl aufgrund der künstlerischen Gestaltungsfreiheit ausgeschmückt wurde. Das ist legitim und ändert dennoch nichts an dem „Grundgerüst“ des Protagonisten, der oft nicht verstanden wurde, der sich selbst vielleicht nicht immer verstand, ohne den unsere Gesellschaft auf jeden Fall weniger bunt und lebendig wäre.

Buchkritik von Sveni

Über den Buchautor:

Klaus N. Frick, geboren 1963 in Freudenstadt im Schwarzwald, ist im Hautberuf Chefredakteur von „Perry Rhodan“ und ansonsten einer der bekanntesten literarischen Chronisten der Punk-Bewegung. Bereits in den frühen 80er Jahren produzierte er seine ersten Fanzines: zuerst Science Fiction, später Punkrock. Seit den 90er Jahren veröffentlichte er diverse Bücher, unter anderem im Archiv der Jugendkulturen Verlag die Romane „Vielen Dank Peter Pank“ und „Chaos en France“. Daneben entstanden zahlreiche Kurzgeschichten, die in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht wurden und nun erstmals in einem Band präsentiert werden.

320 Seiten, Hardcover
Verlag: Hirnkost KG
ISBN: 978-3-945398-44-9

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